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Avocado-Aktie Calavo Growers mit auffälligen Aktienkäufen

Inhaltsverzeichnis

Heute berichte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe (z.B., dass ein Manager auch Liquidität für private Verpflichtungen benötigt) gibt, dürfte ­hinter massiven Aktienkäufen vor allem eines stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei Unternehmen, die in der vergangenen Woche durch interessante Insidertransaktionen aufgefallen sind:

Calavo Growers

Beim Avocado-Spezialisten Calavo Growers gab es zuletzt Aktienkäufe von zwei verschiedenen Firmeninsidern. Sowohl der Vorstand Lecil Cole als auch der Director Steve Hollister waren auf der Käuferseite anzutreffen. Bei Kursen zwischen 29,74 und 30,74 Dollar legten sie sich 77.000 Aktien ins Portfolio. Entsprechend lag der Gesamtwert der Käufe bei über 2,33 Millionen Dollar. Bedeutend war vor allem der Kauf von Cole (75.000 Aktien), der seinen Bestand mit dem Zukauf um 17% auf 515.000 Aktien erhöhte. Damit hält der Vorstand inzwischen rund 3% aller ausstehenden Aktien.

Calavo Growers ist ein Traditionsunternehmen, das bereits im Jahr 1924 gegründet wurde und seinen Hauptsitz in Santa Paula, Kalifornien hat. Das Unternehmen hat sich auf den Anbau, die Verarbeitung und den Vertrieb von frischen Avocados, anderen Früchten und Gemüseprodukten spezialisiert. Das Geschäftsmodell von Calavo Growers basiert auf verschiedenen Schritten, die den gesamten Wertschöpfungsprozess von der Produktion bis zum Vertrieb abdecken.

Im abgelaufenen zweiten Quartal (bis 30. April) verzeichnete Calava Growers einen Umsatzrückgang um 26,2% auf 244 Millionen Dollar. Unter dem Strich stand ein hauchdünner Quartalsverlust von 4 Millionen Dollar in den Büchern. Für das zweite Halbjahr stellte die Konzernführung eine Aufhellung und höhere Margen in Aussicht.

Asana

Trotz der rasanten Kursrally (+79% in 2023) legt der Firmengründer bei dem Softwareunternehmen Asana weiter nach und sammelt Aktien ein. Seit Anfang Juli erwarb Dustin Moskovitz 400.000 Anteilscheine. Bei Kaufkursen zwischen 21,06 und 24,21 Dollar summiert sich das Kaufvolumen auf 8,8 Millionen Dollar. Inzwischen hält Moskovitz 40,3 Millionen Aktien des Unternehmens, was rund 18,6% aller ausstehenden Aktien entspricht.

Asana betreibt eine Arbeitsmanagement-Plattform als Software-as-a-Service, die es Einzelpersonen und Teams ermöglicht, ihre Arbeit schneller und effizienter zu erledigen. So können Aufgaben erstellt und einzelnen Personen zugewiesen werden, ganzes Teams organisiert und Projektfortschritte im Detail verfolgt werden. Alle Nutzer können den Fortschritt der Aufgaben sehen, Inhalte einstellen und kommentieren. Im ersten Quartal erzielte der Konzern ein Umsatzplus von 26,3% auf 152,4 Millionen Dollar.

Lionsgate

Die Aktie des Medienunternehmens Lionsgate stand zuletzt unter Druck und hinkt dem breiten Aktienmarkt im Börsenjahr 2023 deutlich hinterher. Auf dem gedrückten Kursniveau wittert der Director John Harkey Kurspotenzial: Zum Preis von 8,52 Dollar legte sich Harkey 100.000 Papiere ins Depot.

Das Geschäftsmodell von Lionsgate basiert auf der Produktion, dem Vertrieb und der Vermarktung von Filmen, Fernsehserien und digitalen Medieninhalten. Lionsgate generiert Einnahmen durch den Verkauf von Vertriebsrechten an lokale und internationale Märkte, Lizenzierung an Fernsehsender und Streaming-Plattformen sowie den Verkauf von physischen und digitalen Kopien seiner Inhalte an Endverbraucher. Darüber hinaus hat Lionsgate auch Geschäftsbereiche wie Filmfinanzierung, internationale Vertriebspartnerschaften und die Produktion von Spielen. Das US-Studio Lionsgate treibt derzeit seinen Plan zur Aufteilung der Produktions- und Pay-TV- und Streaming-Sparten des Unternehmens voran.