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Technologie zur Behandlung unheilbarer Krankheiten – wie Sie profitieren

Inhaltsverzeichnis

Risikokapital für die Medikamentenentwicklung ist in Deutschland knapp. Das geht aus einer Sonderauswertung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young für das ARD-Mittagsmagazin hervor.

Anders ausgedrückt: Wenn es in Deutschland ein vielversprechendes Produkt gibt, fehlt oft das Geld, um es weiter zu erforschen.

Investitionen in Biotech-Unternehmen sind ohne Frage risikoreich, aber wollen Sie es vielleicht dennoch einmal wagen? Dann könnte Kymera Therapeutics (A2QBSH) möglicherweise für Sie interessant sein.

Quelle: Aktien Screener Investor Verlag

Kursplus von 75 %

Für die Aktie spricht definitiv das Kursplus von 75 %, zumal das laut einer Analystenmeinung von Goldman Sachs erst der Anfang sein könnte. Dass die Aktie wahnsinnig schnell zulegen kann, steht außer Frage. Von Anfang Juni bis Anfang August ging es mal eben 60 % ins Plus. Die Empfehlung von Goldman Sachs brachte der Aktie weiteren Auftrieb.

Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf das Geschäft von Kymera Therapeutics werfen. Das Unternehmen forscht im Bereich des gezielten Proteinabbaus. Es geht darum, krank machende Proteine in unseren Zellen zu erkennen und abzubauen, so wie es ein gesunder Körper normalerweise mithilfe von Enzymen tun würde. Die neue Therapie soll Menschen unterstützen, deren Abwehrsystem nicht richtig funktioniert. Dazu gehören unter anderen Menschen mit entzündlichen Immunerkrankungen wie Neurodermitis oder Krebs.

Bisher gab es keine oder nur wenige Behandlungsformen, die von Kymera Therapeutics entwickelte Technologie mit dem Namen Pegasus könnte ein Durchbruch sein. Mit Pegasus können Arzneimittel hergestellt werden, die dazu beitragen können, gefährliche Proteine aufzulösen.

Unterstützung renommierter Pharma-Riesen

In Pegasus steckt das Know How von hochkarätigen Wissenschaftlern, denn Kymera Therapeutics arbeitet mit begabten Forschern und renommierten Instituten zusammen. Finanziell steht das Unternehmen mit einer Cash-Reserve von 500 Millionen US-Dollar recht gut da. Zu den Geldgebern zählen auch bekannte Pharmaunternehmen wie Sanofi oder die Leukemia & Lymphoma Society, die weltgrößte gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Blutkrebs.

Mit einem Börsenwert von 2 Milliarden Dollar ist die Firma noch relativ klein. Das könnte sich jedoch schnell ändern, wenn Pegasus wirklich durchstarten sollte. Noch befindet sich die Technologie in der klinischen Phase. Das heißt: Momentan wird nur geforscht und getestet, es gibt bisher kein Produkt, das verkauft werden könnte.

Günstiger Einstiegspunkt

Das Potenzial von Biotech-Firmen einzuschätzen, fällt grundsätzlich schwer. Obwohl die von Kymera Therapeutics entwickelte Therapie durchaus vielversprechend klingt, halten sich Investoren noch zurück.

Goldman Sachs hat zu Kymera Therapeutics eine andere Meinung. Deren Analysten denken, der Markt würde die Pipeline des Unternehmens komplett unterschätzen. Das Startup hätte die Chance, ein führender Player für den gezielten Proteinabbau zu werden.

Für risikofreudige Anlegerinnen und Anleger lohnt sich auf jeden Fall ein Blick, der Einstiegspunkt könnte im Augenblick günstig sein.