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Rallye bei Öl-Aktien: Chancen für Anleger

Inhaltsverzeichnis

Die Story hinter dem Comeback der Öl-Werte ist mehr als nur ein steigender Ölpreis. Ein steigender Ölpreis ist sogar nur die Kirsche auf der Torte. Um die wahren Chancen hinter den amerikanischen Öl-Konzernen zu verstehen, müssen wir auf die populäre ESG-Umweltbewegung zurückgehen, die 2015/16 auf den Mainstream übersprang.

Sie erinnern sich: Die Umweltbewegung ESG („Environmental, Social, Governance“) sagte dem umweltverschmutzenden Ölsektor vor gut einem Jahrzehnt in Europa und den USA den Kampf an. Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg war das Gesicht der damaligen ESG-Bewegung.

Doch so verrückt es klingt: Die ESG-Umweltbewegung war das Beste, was den amerikanischen Ölkonzernen passieren konnte. Denn der öffentliche und politische Druck wurde so schnell so groß, dass die Managements der Öl-Riesen extrem schnell massive Veränderungen in ihren Konzernen durchführen mussten.

Geheimer Gewinner der ESG-Umweltbewegung: US-Ölkonzerne

Europäische Öl-Konzerne wie Shell oder TotalEnergies reagierten auf den massiven gesellschaftlichen und politischen Druck mit dem Aufbau von großen regenerativen Energie-Sparten. Die US-Konzerne gingen einen anderen Weg: Sie fokussierten sich primär auf Rentabilität, Kostenreduktion und Shareholder-Value.

Der ESG-Boom zwang die US-Konzerne, ihr Kerngeschäft im Öl- und Gassektor auf historisch hohe Effizienz und Profitabilität zu trimmen. Das Ergebnis: Die Öl-Konzerne brauchen heute keinen Ölpreis über 100 USD/Barrel mehr, um in den kommenden Jahren große Gewinne zu machen.

Denn man hat die Kostenseite in den vergangenen Jahren massiv gesenkt. Nehmen wir ExxonMobil als Beispiel für Shareholder Value: Das 1870 gegründete Traditionsunternehmen hat in den letzten zwei Jahren mehr als 270 Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Allein dadurch steigen zukünftig der Gewinn pro Aktie und die Dividende pro Aktie.

Sprudelnde Gewinne: US-Ölkonzerne haben ihre Kosten optimiert

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat der ESG-Bewegung in den USA den endgültigen Nackenschlag versetzt. Schossen Ende der letzten Dekade ESG-Fonds wie Pilze aus dem Boden, so titelte das Handelsblatt Ende November 2023: „Ade, ESG: Der Boom um nachhaltige Fonds geht zu Ende“. Laut der Ratingagentur Morningstar zogen Investoren allein im 4. Quartal 2023 rund 31,4 Mrd. USD aus ESG-Fonds ab.

Das Ergebnis der gescheiterten ESG-Booms: Selbst bei den aktuellen Ölpreisen machen die US-Konzerne nach einer Dekade der historischen Kostenoptimierungen schon gewaltige Gewinne. Doch es kommt noch besser: Der öffentliche und politische Gegenwind ist heute verflogen. Washington braucht die Öl-Konzerne.

Fazit:

Die amerikanischen Öl-Unternehmen arbeiten so profitabel wie seit Dekaden nicht mehr. Doch da die Aktien im Jahr 2023 völlig „out“ waren, ist die Börsenbewertung aktuell extrem günstig. Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse (KGV) vieler US-Konzerne notieren bei 11 oder 12. Auf der anderen Seite sind viele Institutionelle Investoren in Öl-Aktien massiv untergewichtet. Wenn die Rallye weitergeht, müssen sie kaufen. Eine explosive Gewinn-Situation für clevere Anleger.