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Tomra: Marktführer für Leergutautomaten mit Potenzial

Inhaltsverzeichnis

Bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich in den Meeren. Das entspricht einer Lastwagenladung pro Minute. Schwermetalle verunreinigen den Boden und das Trinkwasser, Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und Medikamenten in Lebensmitteln machen krank.

Es steht wohl außer Frage, dass Müll eine sehr offensichtliche Art der Umweltverschmutzung darstellt. Zumal bei der Verbrennung auch noch die Luft, die wir alle atmen, verdreckt wird. Das Müllproblem zu lösen oder zumindest zu verringern, ist grundsätzlich in unser aller Interesse.

Clevere Investmentstrategie: Recycling-Unternehmen einbeziehen

Es lohnt sich für Sie als Anlegerin oder Anleger, Firmen ins Visier zu nehmen, die im Bereich Recycling angesiedelt sind, da deren Aktien gute Gewinnchancen bieten. Werfen Sie beispielsweise einen Blick auf Tomra (WKN: 938158) aus Norwegen.

Noch nie gehört? Der Name des Unternehmens ist tatsächlich recht unbekannt, aber Tomra-Produkte nutzen Sie wahrscheinlich regelmäßig. Die Norweger sind nämlich mit 70 % Marktanteil Weltmarktführer für Leergutautomaten. Das Unternehmen ist an der Börse rund vier Milliarden Euro wert und gilt im Bereich Recycling als äußerst innovativ.

So kommen aus dem Hause Tomra beispielsweise Maschinen, die mit einem Nahinfrarot Abfälle scannen und sortieren, um ein Maximum an Wertstoffen aus dem Müll zu gewinnen. Zudem verkauft das Unternehmen sensorgestützte Lebensmittelsortiermaschinen, welche ein Maximum an Ertrag garantieren und so zur Abfallreduzierung beitragen.

Gute Wachstumsaussichten

Im letzten Jahr lag der Umsatz bei einer Milliarde Euro. Im Vergleich zum Vorjahr konnten rund 12 % mehr Umsatz erwirtschaftet werden. Mehr als die Hälfte davon entfallen auf das Leergutbusiness. Vorteilhaft für Tomra ist, dass in diesem Bereich der Bedarf noch lange nicht erschöpft ist. In vielen Ländern gibt es nämlich noch keine Pfandinfrastruktur, die mit Blick auf das wachsende Müllproblem jedoch eingeführt werden muss. Schottland will im August ein Pfandsystem einführen. England, Wales und Nordirland sollen 2025 folgen. Ungar plant die Einführung im nächsten Jahr. Daraus ergeben sich neue Chancen für Tomra.

Quelle: Aktienscreener Investor Verlag

Umsatz generiert das Unternehmen zum einen aus dem Verkauf der Automaten und zum anderen durch Service-Verträge. Aufgrund der wiederkehrenden Umsätze sind diese auf lange Sicht besonders attraktiv.

Darüber hinaus hat Tomra den Anspruch stetiger Weiterentwicklung. Der neue Tomra R1 soll beispielsweise bis zu 100 Plastikflaschen und Dosen auf einmal schlucken und so in Sekundenschnelle die Pfand-Rückgabe haushaltsüblicher Mengen abschließen.

Was ist in den nächsten Jahren drin?

Die Aktie hat sich in diesem Jahr entgegen des Gesamtmarktes entwickelt und 10 % verloren. Trotz des Rückgangs liegt die Bewertung an der Börse beim 40-fachen des Gewinns. Kein Schnapper, aber Marktführung, Nischenbesetzung und innovativ sein hat eben seinen Preis. Das Unternehmen ist in den vergangenen zehn Jahren regelmäßig zweistellig gewachsen und will bis 2027 jährlich um 15 % wachsen.

Sie könnten den Kursrückgang also für einen günstigen Einstieg nutzen.