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Jeder Zweite sorgt sich wegen steigender Preise

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Die Sorge wegen Einwanderung steigt in Deutschland den dritten Monat in Folge an. Laut der aktuellen „What Worries the World“-Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos gibt inzwischen mehr als ein Viertel der Bundesbürger (27%) an, dass Einwanderung für sie zu den drei größten persönlichen Sorgen zählt. Ein höherer Wert wurde zuletzt im Oktober 2020 gemessen.

Gleichzeitig fallen die Angst vor einem militärischen Konflikt und dem Coronavirus im Sorgenranking auf den jeweils niedrigsten Stand seit Beginn des Ukraine-Krieges bzw. dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie. Die mit Abstand größte Sorge der Deutschen bleibt trotz eines leichten Rückgangs in den letzten Monaten weiterhin die Inflation.

Jeder Zweite sorgt sich wegen steigender Preise

Fast die Hälfte aller Deutschen (46%) empfindet nach wie vor die Inflation als besonders besorgniserregend im eigenen Land, auch wenn die Sorgen wegen Preissteigerungen zuletzt um einen Prozentpunkt gesunken sind. Die Angst vor Armut und sozialer Ungleichheit (35%) und dem Klimawandel (29%) komplettieren die Top3 der größten Sorgen der Menschen.

Im internationalen Vergleich steht Deutschland in Sachen Klimasorgen damit gleichauf mit Australien an der Spitze und deutlich über dem globalen Durchschnitt von 16 Prozent. Auf Platz vier im deutschen Sorgenranking folgt das Thema Einwanderung mit einem Anstieg zum Vormonat um drei Prozentpunkte auf 27 Prozent. Seit September 2022 hat diese Besorgnis sogar um 11 Punkte zugenommen.

Kriegs- und Coronasorgen auf neuem Tiefststand

Die Corona-Ängste der Deutschen fallen auf den tiefsten Stand seit dem Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020. Nur jeder Zehnte (10%) zählt das Coronavirus momentan noch zu den größten persönlichen Sorgen, elf Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Vor genau einem Jahr gaben sogar noch 51 Prozent der Bundesbürger an, sich stark wegen COVID-19 zu sorgen. Doch nicht nur Corona besorgt die Deutschen immer weniger.

Fast ein Jahr nach der russischen Invasion in der Ukraine zeichnet sich allmählich auch eine gewisse Kriegsmüdigkeit in der Bevölkerung ab. Nur noch jeder Fünfte (21%) zählt die Angst vor militärischen Konflikten aktuell noch zu den wichtigsten Sorgenthemen in Deutschland – ganze acht Prozentpunkte weniger als im Vormonat und der niedrigste Stand seit Kriegsbeginn.

Nur wenige Deutsche fürchten Arbeitsplatzverlust

Die andauernden Inflationssorgen scheinen zumindest in Deutschland keine Auswirkungen auf die wahrgenommene Jobsicherheit zu haben. Mit einem Anteil von nur 6%, die die Arbeitslosigkeit zu den aktuell größten persönlichen Sorgen zählen, steht die Bundesrepublik am unteren Ende im weltweiten Vergleich. Die Menschen in Südafrika (64%) und Indonesien (44%), aber auch in Spanien (41%) fürchten deutlich häufiger einen Jobverlust.

Der Sozialstaat Deutschland steht an den Grenzen seiner Belastungsfähigkeit!

Deutschland steht vor zahlreichen Herausforderungen. Wir sehen seit Jahren eine weitestgehend unregulierte Einwanderung von Leistungsempfängern in die deutschen Sozialsysteme. Deutschland benötigt allerdings eine kontrollierte Zuwanderung von qualifizierten und leistungswilligen Menschen als Beitragszahler in seine Arbeitsmärkte, Sozial- und Rentensysteme. Mittelstand und Mittelschicht sind die Leidtragenden, als Melkkuh dieser verantwortungslosen und fehlgesteuerten Asyl-, Ordnungs-, Sicherheits-, Wirtschafts-, Steuer- und Gesellschaftspolitik.

Weitere Umverteilungen und Belastungen für Vermögensinhaber und Steuerzahler voraus

Leistungsstarke Deutsche werden weiter verstärkt auswandern und leistungsschwache bzw. leistungsunwillige Menschen den Sozialstaat Deutschland gerne als „Wohlfühloase“ in Anspruch nehmen. Weitere Umverteilungen und Belastungen für Steuerzahler und Vermögensinhaber und ein damit verbundener Wohlstandsverlust werden die Folge für viele arbeitende und solide vorsorgende Bürger in Deutschland sein.