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CTS Eventim – Starken Jahresauftakt, aber noch keine Prognose

Inhaltsverzeichnis

Nachdem sich CTS Eventim bereits im Geschäftsjahr 2021 von den stärksten Auswirkungen der staatlichen Pandemie-Maßnahmen erholte und in die Gewinnzone zurückkehrte, können die Münchener nun auch einen rasanten Start ins neue Geschäftsjahr vermelden.

Dramatisches Umsatzwachstum gegenüber Vorjahresquartal

Die Bilanz für das am 31. März beendete erste Quartal des Geschäftsjahres 2022 weist gegenüber dem noch signifikant von staatlichen Pandemiemaßnahmen beeinträchtigten Vorjahresquartal in fast allen Bereichen enorm verbesserte Zahlen aus. So gelang bei den Umsatzerlösen mehr als eine Versiebenfachung von gut 19,6 auf etwas über 139,2 Millionen Euro.

Das normalisierte bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) lag bei knapp 23,7 Millionen Euro nach einem Minus von gut 19,6 Millionen ein Jahr zuvor. Unter dem Strich erreichte CTS Eventim ein den Aktionären zuzurechnendes Periodenergebnis von fast 11 Millionen Euro – nach einem Verlust von über 25 Millionen Euro im Vorjahr.

Ticketverkäufe teils auf Rekordniveau

Beide Segmente tragen zu den erfreulichen Unternehmenszahlen bei. Während im Ticketing die Erlöse gegenüber dem Vorjahresquartal um mehr als das Fünffache auf gut 76,5 Millionen Euro anstiegen, erreichte das Segment Live Entertainment sogar beinahe eine Verzehnfachung auf 65,1 Millionen Euro. Das normalisierte EBITDA im Ticketing schafft dadurch mit 27,2 Millionen Euro locker den Sprung in die Gewinnzone, während das Live Entertainment mit knapp 3,5 Millionen Euro noch im negativen Bereich verbleibt.

Besonders gut lief es für das MDAX-Unternehmen in Sachen Internettickets Da wurde die Anzahl der verkauften Tickets von 1,3 auf 9,4 Millionen Stück gesteigert. Laut Unternehmenschef Klaus-Peter Schulenberg überstiegen die Ticketverkäufe für April und Mai sogar deutlich das Niveau des gleichen Zeitraums im bisherigen Rekordjahr 2019.

Zu viele Unsicherheitsfaktoren, keine konkrete Prognose

Das Management von CTS Eventim gibt angesichts großer Unsicherheit in vielen Bereichen keine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr 2022. Neben den schwer abschätzbaren Auswirkungen des Ukraine-Krieges liegt das vor allem in der Möglichkeit erneuter staatlicher Einschränkungen wegen einer etwaigen Herbstwelle des Corona-Virus begründet.

Die CTS Eventim-Aktie liegt im deutschen Vormittagshandel gut 6 Prozent im Minus bei knapp 59 Euro, die fehlende Prognose scheint etliche Anleger verschreckt zu haben. Kurz nach der Bekanntgabe der Zahlen haben zwei Investmenthäuser ihr Votum abgegeben: Die Baaderbank sieht die Aktie negativ mit einem Kursziel von 52 Euro, Jefferies positiv mit einem Kursziel von 75 Euro.