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Die Zukunft des Reisens findet im Metaverse statt

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Virtuelle Zeitreisen machen, in die Tiefsee abtauchen oder im Wohnzimmer den Eifelturm besteigen – derzeit kündigen sich völlig neue reiseähnliche Erlebnisse an. So erwartet ein Fünftel der Deutschen (21 Prozent), dass im Jahr 2030 fremde Orte im Metaversum oder mit Virtual-Reality-Brillen erkundet werden, statt klassisch zu reisen – unter Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren ist sogar ein Viertel (26 Prozent) davon überzeugt; 15 Prozent sind es unter den Älteren ab 65 Jahren.

Das Metaversum ist ein virtueller Raum, der das heutige Internet erweitert und in dem man sich als Avatar, also durch ein digitales Modell bewegt und interagiert. Trotz der offenkundigen Attraktivität virtueller Ausflüge geht die große Mehrheit (87 Prozent) davon aus, dass auch in Zukunft klassisches Reisen mit echten Erfahrungen einen wichtigen Ausgleich zum Alltag darstellen wird. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. Im Metaverse können wir die Welt neu entdecken und Erfahrungen machen, die in der Realität nicht möglich wären.

Reisebüros müssen den Weg in die digitale Welt und virtuelle Realität gehen!

Virtuelle Ausflüge in die Tiefsee oder in lange vergangene Zeiten sind genauso möglich wie gemeinsame Aktivitäten mit Freundinnen und Freunden, die an anderen Orten leben. Digital werden zudem schwer erreichbare oder unerreichbare Orte zugänglich gemacht und potenzielle Urlaubsziele können vorab virtuell erkundet werden, sie die Bitkom-Analyse. Doch auch wenn die Reise noch nicht im digitalen Raum stattfindet – digitale Geräte und das Internet sind für die allermeisten schon jetzt fester Bestandteil ihres Urlaubs.

Die Menschen in Deutschland gehen davon aus, dass sich die Art, wie sie ihre Reisen planen und buchen in naher Zukunft stark verändern wird. So meinen zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent), dass im Jahr 2030 internationale Online-Plattformen bei Reisebuchungen dominieren werden. Reisebüros werden hingegen aussterben, sagen 65 Prozent – und sogar 78 Prozent der Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren. Schon heute bevorzugen mehr Urlaubsreisende Buchungen von Urlaubsleistungen über Online-Plattformen (53 Prozent) als über Reisebüros bzw. Reiseveranstalter (45 Prozent).

Reisebüros müssen den Weg in die digitale Welt gehen, um junge Zielgruppen zu erreichen, so das Bitkom-Fazit. Denn insbesondere die Jüngeren buchen ihren Urlaub lieber im Netz. So geben zwei Drittel der 16- bis 29-Jährigen (65 Prozent) an, bevorzugt auf Online-Plattformen zu buchen, nur ein Viertel (26 Prozent) besucht lieber ein Reisebüro vor Ort. Unter den Älteren ab 65 Jahren ist es genau umgekehrt: 59 Prozent bevorzugen das Reisebüro und lediglich 26 Prozent die Buchung über eine Online-Plattform.