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Chinas Wirtschaft steht auf der Kippe

Inhaltsverzeichnis

Wie von uns prognostiziert, hat die Bärenmarktrallye mit der Rede von US-Notenbank Jerome Powell letzten Freitag ein jähes Ende gefunden.

Viele Anleger sind im wahrsten Sinne des Wortes dem Bären aufgesessen und dachten, dass sich die Aktienmärkte schon wieder im Aufwärtsmodus befänden und selbst steigende Zinsen sie nicht aufhalten könnten.

Viele dachten gar, dass der oberste Währungshüter Jerome Powell angesichts der drohenden Rezession selbst kalte Füße bekommen und die Zinsen wieder senken würde. Doch sie wurden eines Besseren belehrt! Denn die US-Notenbank hat der Inflation den Kampf angesagt. Ob sie ihn gewinnen wird, steht auf einem anderen Blatt

Die Baisse nimmt ihren Lauf!

Fest steht nur: Diese riesige Spekulationsblase an den Aktienmärkten wird platzen wie eine Seifenblase und niemand wird dies verhindern können.

Doch nicht nur die USA und Europa haben mit platzenden Spekulationsblasen zu kämpfen! Auch in anderen Ecken der Welt haben sich gigantische Spekulationsblasen gebildet, insbesondere in China und die hat es in sich!

Denn am chinesischen Immobilienmarkt hat sich eine Spekulationsblase gebildet, deren Wert mit 62 Billionen US-Dollar deutlich größer ist, als der amerikanische Aktien- und Immobilienmarkt zusammen.

Immobilien sind für China von großer Bedeutung

Seit 2013, dem Jahr des Amtsantritts von Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping gehören der Bau und der Verkauf von Immobilien zu den wichtigsten Motoren des chinesischen Wirtschaftswachstums.

Doch als die aufstrebende Mittelschicht Chinas immer stärker ins vermeintlich sichere Betongeld investierte, schnellten die Immobilienpreise in die Höhe – sie versechsfachten sich in den letzten 15 Jahren.

Der Boom führte zu spekulativen Käufen, da neue Häuser von Bauträgern im Voraus verkauft wurden, die sich zunehmend an internationale Investoren wandten, um Gelder zu erhalten.

Als Reaktion darauf verschärften die chinesischen Behörden die Maßnahmen, um das Risiko einer Blase zu verringern und die Ungleichheit, die durch unerschwinglichen Wohnraum entsteht, zu mildern.

Dadurch steckt Chinas Immobilien-Wirtschaft in der Krise und sieht sich gleich drei Problemen ausgesetzt!

Problem Nr.1: Das Eingreifen der chinesischen Behörden sorgte bei den Bauträgern für eine Liquiditätskrise und trieb einige große Immobilien-Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit.

Problem Nr. 2: Zeitgleich stoppten Immobilienkäufer die Zahlung ihrer Hypotheken, da sie sich ärgerten, dass die Häuser, für die sie im Voraus bezahlt haben, noch nicht fertiggestellt sind.

Problem Nr. 3: Die Corona-Pandemie und Chinas Lockdown-Strategie als Antwort darauf haben die Probleme noch verschärft!

Bislang hat das Eingreifen des Staates einen ungeordneten Zusammenbruch des Immobilienmarktes verhindert.

Es steht viel auf dem Spiel!

Denn ein solcher Zusammenbruch könnte das Finanzsystem untergraben und auch die Weltwirtschaft erschüttern.

Denn neben den Problemen bei den Immobilienentwicklern und den zunehmenden Protesten von Anlegern spricht auch das schwache wirtschaftliche Umfeld immer mehr dafür, dass die chinesische Immobilienblase jetzt platzt.

Werfen Sie dafür einen Blick auf den folgenden Chart. Er zeigt Ihnen den Index des Konsumentenvertrauens in China.

Auch in China spricht der Rückgang des Verbrauchervertrauens für eine schwere Rezession.

Quelle: FRED, OECD

Das Konsumentenvertrauen steht auf dem tiefsten Stand seit Beginn der Datenreihe 1990. Die Konsumenten, die im Wesentlichen zugleich die Immobilieninvestoren sind, sehen schwarz.

China reiht sich damit in die Weltregionen mit sehr negativer wirtschaftlicher Perspektive ein. Angesichts der Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft werden Probleme dort weltweit Wellen schlagen.

Rechnen Sie auch also auch aus Fernost mit Erschütterungen des Weltfinanzsystems!