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Für Anleger und Unternehmer: „China ist nicht mehr so attraktiv, wie es einmal war“

Inhaltsverzeichnis

In meinem gestrigen Beitrag habe ich mich kritisch mit China auseinandergesetzt und Ihnen als Anleger geraten, um China erst mal einen großen Bogen zu machen. Und jetzt stellt Jörg Wuttke hinzu, der Präsident der Europäischen Handelskammer, China als Investitionsstandort zunehmend in Frage.

„Ideologie übertrumpft die Wirtschaft“

Jörg Wuttke ist nicht nur Präsident der Europäischen Handelskammer (EUCCC), sondern auch seit 1997 Generalbevollmächtigter der BASF China. Jetzt hat die EUCCC ein neues Positionspapier vorgelegt, indem eine „zunehmende Politisierung” und wachsende Herausforderungen beklagt werden. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist dabei, sich vom Rest der Welt wegzubewegen. Das komme zum Beispiel durch die Abschottung in der Pandemie zum Ausdruck, so Wuttke. Sein klares Fazit: „Ideologie übertrumpft die Wirtschaft“

„Es kommen keine neuen europäischen Unternehmen hinzu“

Die Tendenz ist eindeutig. Viele deutsche Konzerne wie zum Beispiel Volkswagen Daimler, BMW und BASF investieren weiter in China. Andere machen sich aber längst Gedanken darüber, ob die Abhängigkeit von China nicht zu groß sei. Nach Einschätzung der Europäischen Handelskammer wagt praktisch niemand mehr den Sprung nach China: „Es kommen keine neuen europäischen Unternehmen mehr”, so Wuttke. Denn andere Länder sind weniger kompliziert und schlicht attraktiver.

Indien hat China als Wachstumslokomotive abgelöst

Fazit: China hat derzeit zu viele Probleme, um als Markt für Sie Anleger interessant zu sein. Jetzt erodiert China auch als Investitionsstandort. So, wie der Präsident der Europäischen Handelskammer andere Länder als Alternativen ansieht, sollten auch Sie als Anleger handeln. Die Asiatischen Entwicklungsbank hat ermittelt, dass andere asiatische Länder China als Wachstumslokomotive längst abgelöst haben – zum Beispiel Indien.