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Der neue Rohstoff-Superzyklus hat erst begonnen

Inhaltsverzeichnis

Sind Sie schon in Rohstoffen investiert? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit, denn die Hausse beginnt.

Rohstoffpreise +26% bereits in diesem Jahr

Quelle: stockcharts.com

Der neue Rohstoff-Superzyklus hat begonnen

Der letzte Rohstoff-Superzyklus war von 1999 bis 2011. Vom Tief im Jahr 1999 bis zum absoluten Hoch im Jahr 2008 stiegen die Rohstoffpreise um über 468 %. Der Rohstoff-Superzyklus der 2000er Jahre brach in der großen Rezession von 2008 zusammen und setzte sich dann von 2009 bis 2011 fort. Er endete in der Baisse von 2011 bis 2015.

Der neue Superzyklus der gerade erst begonnen hat, wird aber weniger von fossilen Brennstoffen und dem Aufstieg Chinas angetrieben, sondern von „grünen“ Metallen, die für Technologien benötigt werden, die die Auswirkungen des Klimawandels abmildern.

Dazu gehören die Elektrifizierung des globalen Transportsystems und die Dekarbonisierung fossiler Energiequellen (Kohle, Öl, Erdgas), da erneuerbare Energien, wie Wind-, Solar- und Wasserkraft Rohstoffe in Form von bestimmten Metallen benötigen.

Der neue Rohstoff-Superzyklus wird noch viel intensiver als der letzte

Der neue Superzyklus wird also völlig anders werden als der letzte. Der Hauptunterschied besteht vor allem darin, dass es von 2003 bis 2011 ausschließlich darum ging, Chinas unstillbaren Durst nach Energie und Rohstoffen zu stillen. Das Land benötigte große Mengen an Kohle und Eisenerz, um Stahl herzustellen, die Grundlage seiner modernen Wirtschaft, sowie Kupfer für den Bau, das Telekommunikationswesen und den Transport. Viele weitere Metalle, darunter Zink, Blei, Nickel und Zinn gehörten ebenfalls zu jenen mit wachsendem Verbrauch. Das Ganze wurde von Öl und Gas angetrieben.

Doch heute braucht nicht nur China eine Vielzahl von Metallen. Viele Länder haben heutzutage Infrastrukturdefizite, die sie angehen müssen. Hinzu kommt die globale Bedrohung durch den Klimawandel.

Ein weiterer wichtiger Nachfragetreiber ist das Bevölkerungswachstum, das einen steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln und Industriegütern zur Folge hat.

Neben der steigenden Nachfrage nach Metallen für den Bau neuer Solar- und Windkraftanlagen, oder die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge und Netzspeicher sowie für traditionelle Infrastrukturprogramme (z. B. Straßen und Brücken), haben wir es heute aber auch noch mit einer Vielzahl struktureller Defizite in mehreren Metallmärkten zu tun.

Dies alles zusammen genommen zeigt deutlich wie sehr der Bedarf an Rohstoffen zugenommen hat und dass der neue Rohstoff-Superzyklus noch deutlich umfangreicher werden wird, als der letzte. Dies wird die Rohstoffpreise noch lange massiv unterstützen.

Weshalb behaupte ich, dass sich der Aufwärtstrend bei den Rohstoffpreisen fortsetzen wird?

Antwort: Rohstoffpreise sind supergünstig im Vergleich zu US-Aktien

Ich habe hier für Sie einen Chart erstellt, der die Bewertung des GSCI-Rohstoffindex im Verhältnis zum S&P500-Aktienindex zeigt. Der GSCI Commodity Index umfasst 24 Rohstoffe aus allen Rohstoffsektoren und dient als Benchmark für Investitionen auf den Rohstoffmärkten und als Maßstab für die Rohstoffperformance. Sehen Sie selbst:

+468%: Das war die letzte Mega-Rohstoff-Rallye über 10 Jahre

Heute: Rohstoffpreise extrem günstig

Quelle: stockcharts.com

Das letzte Mal als die Rohstoffpreise günstig gegenüber US-Aktien bewertet waren, stand die Welt kurz vor dem Platzen der bekannten Dot Com-Blase.

Danach legten die Rohstoffpreise ums sagenhafte 468% zu.

Und heute? Sind die Rohstoffpreise noch günstiger als damals, was angesichts der massiv wachsenden Nachfrage und den Problemen auf der Angebotsseite noch immer keinen Sinn macht. Damit der Sinn schließlich wieder einkehrt, werden die Rohstoffpreise noch sehr viel teurer werden müssen.