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Aktien: Die Zahlen lügen nicht: Die kommende Krise wird viel schlimmer als 2007!

Zahlen lügen nicht. Lassen Sie sich von Politikern und Finanzhaien nicht hinters Licht führen: Der Crash rollt unaufhaltsam auf uns zu – und er wird wesentlich brutaler und schlimmer werden als die Finanzkrise 2007…

Jüngst lass ich ein Interview, welches in beängstigender Form zeigt, wie verzerrt die Haifische der Hochfinanz, die Notenbanker und die Politiker die realen Entwicklungen in unseren Wirtschaften und Finanzsystemen darstellen. Es wurde Ray Dalio interviewt, der größte Hedge Fonds-Manager der Welt.

In diesem Interview erklärte Dalio, dass die Maßnahmen der US-Notenbank FED seit der Finanzkrise zu einer „wunderbaren Entschuldung“ und der Rückkehr zu einer gesunden Wirtschaft geführt hätten. Aber die harten Fakten zeichnen ein völlig anderes Bild.

Die globale Verschuldung liegt inzwischen bei 68 Billionen USD – 46 Prozent höher als am Voraben

d der Finanzkrise. Wohlgemerkt: Die Finanzkrise, die damals durch völlig überdrehte Verschuldungen im amerikanischen Immobilienmarkt und in anderen Kreditmärkten ausgelöst wurde. Tatsächlich lag das Verhältnis von globaler Verschuldung zum globalem BIP in 2007 bei 276 Prozent. Das klingt unglaublich hoch.

Nun, es geht noch schlimmer. Nämlich im Jahr 2017. Aktuell notiert das Verhältnis der globalen Verschuldung zum globalen BIP bei historisch hohen 327 Prozent! Wir haben es also in Wirklichkeit mit einer noch größeren Verschuldung zu tun. Dieses Kartenhaus wird zusammenbrechen. Aber dieses Mal wird es wesentlich schlimmer werden als in 2007. Ihr einziger Schutz: Gold.

Verschuldung ist heute deutliche höher als vor der Finanzkrise 2007!

Man kann die aktuelle Situation auch anders beschreiben: Wenn es die Notenbanker nur geschafft hätten, die Verschuldung auf dem (schon überdreht hohen) Niveau von 2007 zu halten, was ja in keinster Weise der Beschreibung „wunderbare Entschuldung“ von Dalio entspricht, dann stünde die globale Verschuldung heute bei 182 Billionen USD. Tut sie aber nicht. Die globale Verschuldung beträgt heute 217 Billionen USD.

Jetzt kommt der entscheidende Punkt: Der Großteil der Rekordverschuldung floss in den Finanzsektor – in Hedge Fonds von Spekulanten wie Dalio. Das Geld wurde eingesetzt für Finanzaktivitäten wie Aktienrückkaufprogramme, M&A-Übernahmen, Aufkäufen von Firmen oder Spekulationen auf Aktien, Rohstoffe und Devisen.

Hedge Fonds-Manager wie Dalio erschufen mit ihren Finanzgeschäften nichts ökonomisch Nachhaltiges oder Sinnvolles, dass die Grundlage für zukünftiges Wachstum legt (wie z.B. Infrastruktur oder Bildung). Sie erschufen einfach nur eine Blase nach der anderen und machten damit Gewinne (vor allem für sich selbst mit ultra-hohen Fondsmanagergehältern). Das kann nicht gutgehen. Das wird nicht gutgehen. Wenn dieser Verschuldungsexzess sein Ende erreicht – und da sind wir angekommen – wird es einen gewaltigen Knall geben. Aber Haifische wie Dalio haben ihre Schäfchen dann schon ins Trockene gebracht. Die „Normalsterblichen“ kommen unter die Räder. Wenn Sie dies verhindert wollen, investieren Sie in Gold.

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Über den Autor
Jim Rickards

Jim Rickards hat sich als weltweiter Gold Experte längst einen Namen gemacht. Jetzt informiert der ehemalige Berater der CIA unsere Leser über alles Wichtige zum Thema Gold.

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