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Neue Impulse: Trendwende diese Woche voraus?

Inhaltsverzeichnis

Die neue Börsenwoche startet leider wieder einmal schwach. Zinssorgen sowie die zunehmend einbrechende Konjunktur haben den Aktienmarkt hierzulande wohl vorerst weiter im Griff.

Robuster US-Arbeitsmarkt

Zusätzlich trübten Nachrichten über Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew die Stimmung. Zum Ende der letzten Woche hatte noch dazu ein robuster Arbeitsmarktbericht aus den USA die Hoffnungen auf weniger aggressive Zinsanhebungen der Fed zunichtegemacht. Der vielversprechende Oktober-Auftakt verpufft damit zunächst wieder.

Werfen wir einen Blick auf die US-Arbeitsmarktdaten. Der US-Arbeitsmarkt zeigt trotz Krieg keine größeren Schwächen. Die Wirtschaft schuf hatte im zurückliegenden Monat mehr Arbeitsplätze als erwartet geschaffen und die Arbeitslosigkeit sank weiter.

263.000 neue Arbeitsplätze waren es im September. Mehr als Analysten mit 250.000 neuen Stellen erwartet hatten – jedoch etwas weniger als die 315.000 Stellen vom August. Die Arbeitslosigkeit ging von 3,7 auf 3,5% zurück und notierte damit auf Juli-Niveau. Laut US-Ministerium sind aktuell ca. 5,8 Mio. US-Bürger arbeitslos – im längeren Vergleich eine niedrige Zahl.

Frische Impulse voraus

In dieser Woche läuft die neue Berichtssaison an. Das sollte frische Impulse liefern. Es ist aktuell kaum einschätzbar, was bei den einzelnen Unternehmen letztlich vermeldet werden wird, weshalb ein Vorgriff hier weder richtig möglich noch sinnvoll ist.

Was man derzeit aber letztlich beobachten kann: Selbst schlechte Nachrichten führen in vielen Fällen nicht mehr automatisch zu Kursverlusten. Die ausgebombten Niveaus bei vielen Titeln haben bereits sehr negative Szenarien eingepreist. Hierin können – und das betone ich immer wieder gerne – nun Chancen liegen.

US-Notenbanken geben den Startschuss

Die Berichtssaison beginnt, wie Sie inzwischen sicher bereits wissen, traditionell in den USA mit den Berichten der großen US-Banken, welche die Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal präsentieren werden.

So öffnen am kommenden Freitag J.P. Morgan Chase & Co, Wells Fargo, Morgan Stanley sowie Citigroup ihre Bücher. Ihnen zuvor kommt morgen der französische Luxusgüter-Hersteller LVMH. Auf deutscher Seite präsentieren zunächst Unternehmen aus er zweiten und dritten Reihe ihre Ergebnisse. Darunter morgen About You, Gerresheimer und Auto1 am Mittwoch sowie dann am Donnerstag Südzucker.

Fakt ist, dass unser leidgeplagter Aktienmarkt durchaus davon profitieren könnte, da unzählige schlechte Nachrichten inzwischen bereits in den Kursen eingepreist sind und positive Ergebnisse seitens der Unternehmen sicher für die eine oder andere Überraschung sorgen könnten – und hoffentlich auch werden!