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Krones: Ein Hidden Champion für Sie

Inhaltsverzeichnis

Getrunken wird immer – auch während Corona. Allerdings ist der Bierabsatz im Laufe der Pandemie deutlich zurückgegangen. Insgesamt setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager 2020 rund 8,9 Milliarden Liter alkoholhaltiges Bier und damit 508,2 Millionen Liter weniger als 2019 ab.

Das bekam auch Krones zu spüren, ein Systemlieferant im Bereich Lebensmittel und Getränke aus Neutraubling bei Regensburg. Krones plant, entwickelt und fertigt Einzelmaschinen sowie schlüsselfertige Anlagen für alle Bereiche der Abfüll- und Verpackungstechnik sowie für die Getränkeproduktion. Zu den Abnehmern gehören vor allem Brauereien, Getränkeabfüller und Lebensmittelhersteller. Jeden Tag durchlaufen Millionen Glasflaschen, PET-Behälter und Dosen die Krones-Anlagen.

Weniger Bierkonsum. Weniger Umsatz.

Aufgrund der Corona-Pandemie lief das Geschäft nicht zufriedenstellend, weil die Gastronomie heruntergefahren wurde. Die Brauereien mussten teilweise ein Umsatzminus von -70 % hinnehmen. Deshalb wurden Investitionen zurückgestellt, was Auswirkungen auf Krones hatte.

Im Jahr 2020 lag der Umsatz zwar noch bei 3,3 Milliarden Euro, ging jedoch im Jahresvergleich um 16 % zurück. Der Konzern schrieb unterm Strich sogar rote Zahlen, der Verlust belief sich auf 79,7 Millionen Euro.

Die Zahlen des 3. Quartals 2021 machen jetzt jedoch Hoffnung, dass Krones die Talsohle erreicht hat und dass es von nun an wieder bergauf geht. Der Umsatz lag nach neun Monaten bei 2,6 Milliarden Euro. Das sind 8 % mehr im Vergleich zum Vorjahr. Beim operativen Ergebnis auf 9-Monatssicht konnte mit 212 Millionen Euro ein positives Ergebnis erzielt werden.

Auftragsbücher füllen sich – zu höheren Preisen

Positiv entwickelt hat sich auch der Auftragseingang. Mit 3,2 Milliarden Euro liegt dieser38 % über dem Vorjahreswert und 8 % über dem Vergleichswert von 2019, also vor der Pandemie. Damit hatte Krones nicht gerechnet, aber erfreulicherweise ist bei den Kunden die Bereitschaft für Investitionen schon wieder zurückgekehrt.

Neben den sich positiv entwickelnden Auftragszahlen werden auch höhere Preise Krones Rückenwind geben. Das Unternehmen hatte bereits im Sommer eine Preissteigerung angekündigt. Seit dem 1. August sind die Preise um 6 % gestiegen.

Krones freut sich deshalb nicht nur über ein kräftiges Wachstum, sondern auch über eine bessere Profitabilität. Die Ebitda-Marge lag in den ersten neun Monaten bei 8 %.

Immer mehr Investorinnen und Investoren entdecken jetzt die Aktie von Krones neu. Zum einen, weil sich das Unternehmen in den letzten neun Monaten äußerst positiv entwickelt hat. Zum anderen, weil Analysten mit einem deutlichen Gewinnsprung rechnen. Das KGV steht bei 17 und macht die Aktie mit einem Kurspotenzial von 40 % zu einem echten Schnapper.

Dividende als Sahnehäubchen

Dividende gibt es noch obendrauf. Im letzten Jahr wurde nur die Mindest-Dividende von 6 Cent je Aktie ausgeschüttet, für das laufende Geschäftsjahr wird ein Euro je Aktie erwartet, also deutlich mehr. Das würde einer Dividendenrendite von 1,1 % entsprechen.