MenüMenü

Aktien: Höher, schneller, weiter! Diese Aktie ist ein wahres Rendite-Monster!

Als Anteilseigner von Monster Beverage profitieren Sie direkt von den seit mehr als 20 Jahren exorbitant wachsenden Umsätzen dieses US-amerikanischen Getränkeherstellers. Dessen Wurzeln bis ins Jahr 1930 zurückreichen.

Damals hieß Monster Beverage noch „Hansen Natural“ und war ein familienbetriebener Getränke­hersteller. Hansen Natural produzierte und vertrieb über mehrere Jahrzehnte hinweg recht erfolgreich seine gesundheitsorientierte Produktpalette aus Fruchtsäften, Eistees und Sprudelwasser. Doch Ende der 80er Jahre liefen die Geschäfte nicht mehr rund, Kredite konnten nicht zurückgezahlt werden. So kam es, dass Hansen Natural sich Anfang der 90er Jahre am Rande der Unternehmenspleite wiederfand.

Das Schicksal nimmt Anfang der 90er seinen Lauf

Etwa zur gleichen Zeit begaben sich die beiden amerikanischen Geschäftsmänner Rodney Sacks und Hilton Schlosberg auf die Suche nach einem Verpackungsunternehmen, um dieses aufzukaufen und zu betreiben. Doch ihre Suche blieb erfolglos. Stattdessen wurden die beiden auf die zum Verkauf stehende Getränkefirma Hansen Natural aufmerksam. Sacks und Schlosberg hatten ein Gespür für die extrem lukrative Nische, die sich da vor ihnen auftat und schlugen direkt zu. Für 1,7 Mio. US-Dollar wechselte Hansen Natural die Besitzer. Dem gegenüber standen ein Bilanzminus von 12 Mio. US-Dollar und Umsätze in Höhe von 17,1 Mio. US-Dollar (1991).

Im Juli 1992 übernahmen Sacks und Schlosberg die Geschäfte von Hansen Natural. Fortan führten Sie das Geschäft auf ihre Art. Sie strukturierten Unternehmensabläufe um, lagerten Produktionsabläufe aus und gingen noch im gleichen Jahr an die Börse.

Den Jahren der großen Umsätze folgen jedoch wieder Jahre der Verluste

Sacks und Schlosberg schafften den Turnaround und konnten die Umsätze mit rund einem Dutzend Angestellten innerhalb nur eines Jahres um 25% auf 21,3 Mio US-Dollar erhöhen.

Zur gleichen Zeit bahnt sich eine neue Getränke-Revolution ihren Weg. Die Gesundheitswelle rollt durch die USA und die Nachfrage nach „gesunden“ Softdrinks wie Eistee, Limonade, Sodawasser und Fruchtsäften steigt und die gute alte Cola hat plötzlich Konkurrenz!

Die Getränke-Revolution der 90er:  New-Age-Getränke

Ein neuer Trend war geboren: das New Age-Getränk. Um auf diesen Trend voll einzusteigen, baute Hansen eine Marke speziell für jüngere Konsumenten auf. Schließlich war die ursprüngliche Produktpalette auf eine eher ältere Zielgruppe ausgerichtet. Zudem ergriff Hansen Natural die Chance des florierenden Absatzes, um weitere Absatzkanäle zu erschließen. Dies führte dazu, dass die Getränke nicht länger in Glasflaschen verkauft wurden, um auch in Fitnessstudios und Schwimmbädern verkauft zu werden.

Doch trotz aller Bemühungen und der anfänglich guten Ergebnisse folgten zwei lange Verlustjahre.

Und dann kam der Smoothie …

Doch Sacks und Schlosberg liessen sich davon nicht unterkriegen. Stattdessen entwickelten sie neue Geschmackserlebnisse für den Markt und wagten es 1995 ihre erste eigene Variante eines New Age-Getränks auf den Markt zu bringen: Den Smoothie-Drink. Mit bahnbrechendem Erfolg!

Innerhalb der ersten 9 Monate nach Markteinführung spielte der mit verschiedenen Smoothie-Varianten erzielte Umsatz bereits 1/3 des Gesamtumsatzes ein!

Marketing sei Dank: Die Geschäfte laufen wieder!

Hansen nutzte vor allem ein sehr geschicktes Marketing, um seine Smoothies für jedermann attraktiv zu machen! Denn diese wurden nicht einfach als Smoothie verkauft. Stattdessen trugen die Getränke, aufgrund ihrer Zusätze wie Ginseng und Taurin, Labels die diese als Verjüngungskur oder Entspannungsgetränk anpriesen. Und die Konsumenten sprangen drauf an!

Hansen Natural gelang es, mit ihrem „funktionalen New Age-Getränk“, das auch ohne den Einsatz von Koffein Körper und Geist belebte, eine eigene Marktnische zu finden und diese erfolgreich zu bearbeiten.

Der Erfolg kennt bald keine Grenzen mehr

Bis 1997 erzielte Hansen ¾ seiner Umsätze (insg. 43 Mio. US-Dollar) auf dem heimischen Markt in Kalifornien. Doch der Erfolg seiner funktionalen Getränke sorgte dafür, dass sich dieses Verhältnis nach und nach verschob und Hansen allmählich auch über die Staatsgrenzen hinaus bekannt wurde und sich bald amerikaweit immer größerer Beliebtheit erfreute!

1998 sind die Umsätze auf 54 Mio. US-Dollar angestiegen. Allein 13,5 Mrd. US-Dollar entfallen dabei auf den Verkauf der funktionalen Getränke. Die Produktion der gesunden und hippen Smoothies hat sich mittlerweile vervierfacht. Und auch der Aktienkurs folgt dieser Entwicklung und steigt um ein Vierfaches auf nun mehr 6 US-Dollar.

Hansens Erfolg kennt nahezu keine Grenzen mehr. Das Unternehmen expandiert und wird über Ländergrenzen hinweg bekannt.

2002: Ein Monster wird ins Leben gerufen

Doch den größten Coup landet Hansen Natural im Jahr 2002! Mit der Erfindung von Monster Energy, einem stark koffeinhaltigen Energydrink, trifft das Unternehmen den Nerv der Zeit. Innerhalb von nur 2 Jahren gelingt es Hansen die Umsätze zu verdoppeln und erzielt nun 180 Mio. US-Dollar!

Der weltweite Erfolg von Monster Energy, und den darauf aufbauenden Folgeprodukten, ist so durchschlagend, dass Hansen Natural kurze Zeit später konsequenterweise in Monster Beverage umgenannt wird.

Allianz mit Coca Cola lässt die Weltmarktführerschaft immer näher rücken

Und erstmalig muss auch Red Bull, bisheriger Platzhirsch und Weltmarktmarktführer unter den Energy-Drink-Herstellern, um seine bisher sicher geglaubten Marktanteile bangen. Denn seit 2015 ist auch Coca Cola auf den Monster-Zug aufgesprungen und hat sich mit 2,15 Mrd. US-Dollar in das Unternehmen eingekauft. Coca Cola hält nun 17% der Anteile an Monster.

Für beide Firmen ist es eine absolute Win-Win-Situation: Monster kann nun auf die volle Marketingpower von Coca Cola setzen und Coca Cola wiederum hat sich ohne viel Aufwand ins gemachte Nest der Energy Drinks gesetzt. Der Konzern kann nun ganz oben in dem nach wie vor boomenden Markt mitspielen, dessen Umsatzpotenzial auf mehr als 27 Mrd. US-Dollar geschätzt wird.

25 Jahre nach der Unternehmensübernahme durch Sacks und Schlosberg beschäftigt Monster Beverage mehr als 1.800 Mitarbeiter weltweit und verzeichnet Umsätze in Milliardenhöhe. Allein in den letzten 6 Jahren erzielte das Unternehmen ein Umsatzplus von 233%.

Nettoumsatz der Monster Beverage Corporation weltweit in den Jahren 2010 bis 2016 (in Mio US-Dollar)

Quelle: www.statista.de

Börse

In diesem Tempo kann es nicht ewig weitergehenEs ist wahrscheinlich, dass die Nervosität an den Aktienmärkten in den kommenden Wochen und Monaten wieder zunehmen wird. Was folgt daraus?  › mehr lesen

Noch ist das Unternehmen nicht in den Fortune 500 gelistet aber es dürfte nicht mehr allzu lange dauern bis es soweit ist. Denn innerhalb von nur einem Jahr ist Monster um 88 Plätze aufgestiegen und ist aktuell auf Platz 787 der umsatzstärksten Unternehmen Amerikas zu finden.

Die Geschichte von Monster Beverage liest sich wie ein Renditemärchen. Nächsten Dienstag werfen wir daher einen Blick auf den Aktienkurs von Monster Beverage.

Die Aktie von Monster Beverage – Der Traum jedes Anlegers

Aktionäre, die sich vor 20 Jahren die Aktie von Monster Beverage für umgerechnet 0,02 US-Dollar ins Depot gelegt haben, konnten bis heute ein sagenhaftes Plus von 238.850% erzielen. Mit dieser Performance ist Monster die ungeschlagene Nummer 1 unter den Top Performern der letzten 20 Jahre. Die Aktie von Monster Beverage ist sozusagen der wahrgewordene Anlegertraum. Der folgende Langfristchart verdeutlicht es auf einen Blick:

Chart

Und der Aufwärtstrend ist nach wie vor intakt, ein Ende nicht absehbar. Durch den Deal mit Coca Cola erhält Monster leichten Zugang zu den Märkten weltweit. Die Markteinführung in Lateinamerika hat bereits begonnen, ebenso in Teilen von China. Für 2017 steht dann der Rest Chinas sowie Indien auf dem Plan.

Hinzu kommt, dass Monster Beverage schuldenfrei ist und das Geschäftsmodell eine sehr hohe Gewinnmarge erlaubt. Außerdem ruhen die Geschäftsführer sich nicht auf ihrem Erfolg aus. Stattdessen tüfteln sie weiter an neuen koffeinhalten Super-Getränken, um ihre Produktpalette stetig weiterzuentwickeln.

Energy-Drinks: Die Softdrinks des 21. Jahrhunderts

Auch wenn man eigentlich davon ausgehen könnte, dass gesundheitliche Bedenken ob des hohen Koffeingehalts oder der eingesetzten Farbstoffe dafür sorgen sollte, dass eher weniger Menschen Energy Drinks konsumieren, ist genau das Gegenteil der Fall.

In unserer westlichen Gesellschaft, in der es hip und trendy ist, extrem leistungsfähig, wach und möglichst immer gut drauf zu sein, finden die bunten Dosen und die darin zum Teil sehr bunten Flüssigkeiten weiterhin großen Anklang.

Energy Drinks: Der Traum von Coolness und Lifestyle

Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, oder solche, die sich dazu zählen möchten, springen auf das Marketing der Firmen an. Schließlich wird nicht einfach nur ein süßes, aufputschendes Getränk verkauft. Stattdessen verbinden viele Konsumenten eine bestimmte Lebenseinstellung mit dem Konsum dieses Getränks. Gezieltes Sponsoring von Extremsportlern, die sich für ihre Videoclips auch gerne mal in Lebensgefahr bringen, macht es möglich.

Aber auch in anderen Teilen dieser Welt erfreuen sich Zuckerwasser wie Coca Cola großer Beliebtheit. Daher ist davon auszugehen, dass die Markteinführungen in Indien, Afrika oder anderen Ländern mindestens ebenso erfolgreich sein werden wie in den USA.

So oder so, es steht außer Frage, dass Energy Drinks die Softdrinks des21. Jahrhunderts sind. Nicht ohne Grund gehört der Markt der Energy Drinks zu einer der am schnellsten wachsende Milliarden-Industrie.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis Monster die Nr. 1 in Europa ist

Der Erfolg von Monster Beverage in den letzten 20 Jahren auf dem amerikanischen Markt und die neue Partnerschaft mit Coca-Cola werden dafür sorgen, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Monster auch den europäischen Markt für sich behaupten kann und letztendlich an Red Bull vorbeiziehen wird.

 

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor
Firley neu
Tom Firley

Tom Firley hat in Rosenheim Betriebswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit Anfang 2006 für den Investor Verlag. Der Börsenprofi kann nunmehr auf 22 Jahre Börsenerfahrung zurückschauen.

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig den kostenlosen E-Mail-Newsletter von Tom Firley. Herausgeber: FID Verlag GmbH. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

Hinweis zum Datenschutz