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Aktienrückkäufe: Was ist das und wer kauft aktuell?

Inhaltsverzeichnis

Aktienrückkäufe bei Unternehmen sind ja zunächst erst einmal nichts Unübliches. Sie gelten als beliebter kosmetischer Eingriff, da sie den Kurs der jeweiligen Aktie des Unternehmens ein Stück weit aufhübschen. Vereinfacht gesagt.

Wie stark diese aktuell im Trend liegen, habe ich heute einmal für Sie herausgesucht. Inklusive einiger Beispiele.

Aber vorab noch einmal kurz: Was sind Aktienrückkäufe überhaupt?

Was sind Aktienrückkäufe

Bei einem Aktienrückkauf an der Börse werden Aktien eines bestimmten Unternehmens von diesem selbst zurückgekauft, wodurch sich die Anzahl der ausstehenden Aktien (Streubesitz) reduziert. Die Verringerung der verfügbaren Aktien beflügelt dabei in der Regel dem Kurs.

Die daraus resultierenden Vorteile sowie die Gründe hierfür sind dabei ganz unterschiedlicher Natur. So kann jedoch beispielsweise die Eigenkapitalrendite verbessert werden, der Gewinn je Aktie kann gesteigert werden und die Gesamtkapitalrendite steigt.

Außerdem von großem Vorteil: Die Rückkäufe biete Schutz vor Übernahmen, da die verfügbaren Anteile des Unternehmens ja reduziert werden.

Rekordwert im letzten Jahr

Fakt ist, Aktienrückkäufe liegen weltweit absolut im Trend. Allein im zurückliegenden Gesamtjahr 2022 sind diese auf ein Rekordvolumen von mehr als 1,3 Bio. Dollar angestiegen. Dieser Wert stieg binnen der letzten zehn Jahre demnach um das Dreifache.

Gerade einmal zehn Unternehmen, davon neun aus den USA, machten dabei allein schon gut ein Viertel der Rückkäufe aus, heißt es jüngst in der Focus Money unter Berufung auf eine Studie der Londoner Investmentgesellschaft Janus Henderson.

Aktuelle Beispiele gibt es zuhauf

Beispiele von Unternehmen, die derzeit Aktienrückkäufe durchführen oder aber solche in absehbarer Zeit geplant haben, sind schnell zu finden.

So unter anderem mit Blick auf den deutschen Kurszettel bei der Allianz. Konzernlenker Oliver Bäte möchte dem Aktienkurs des Versicherungsriesen aus dem DAX nämlich etwas auf die Sprünge helfen. Daher wird die Allianz innerhalb der nächsten Monate bis zu 1,5 Mrd. Euro für ihr nächstes Rückkaufprogramm in die Hand nehmen. Es ist für den Versicherer somit schon das achte Mal seit dem Jahr 2017, dass er eigene Anteilsscheine zurückkauft.

Auch in den USA kaufen unzählige Unternehmen Aktien zurück

Die Cloud-basierte Plattform ServiceNow hat vergangene Woche sogar das allererste Rückkaufprogramm der Unternehmensgeschichte von bis zu 1,5 Mrd. Dollar angekündigt.

Ein letztes Beispiel: Berkshire Hathaway. Die Beteiligungsholding von Starinvestor und Börsenaltmeister Warren Buffett hat gerade Anteilsscheine für 1,8 Mrd. Dollar zurückerworben.

An dieser Stelle könnte ich noch viele mehr aufzählen.

Ob es künftig so weiter gehen wird, und ob in diesem Jahr vielleicht mit Blick auf das Volumen der weltweiten Rückkäufe ein neuer Rekord aufgestellt wird, sei indes noch dahingestellt. Wir werden sicher darüber berichten.