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3 Gründe, warum Verteidigungsaktien in Ihr Depot gehören

Inhaltsverzeichnis

Ich weiß, mit diesem Thema werde ich bei einigen von Ihnen anecken.
Viele Anleger wollen in keine Unternehmen investieren, die dafür sorgen, dass auf der Welt Krieg geführt und Menschen getötet werden.

Ich sehe das anders.
Ich finde, Rüstungsaktien, oder besser gesagt Verteidigungsaktien, gehören in jedes Depot.

Dafür gibt es drei Gründe:

Grund 1: Westliche Verteidigungsunternehmen sind die Basis unserer wehrhaften Demokratie

Lange Zeit hatten wir nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Frieden in Europa.
Diese Zeiten sind vorbei. Heute müssen wir in der Lage sein, unsere Demokratien zu verteidigen.

Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat gezeigt, dass Despoten wie Wladimir Putin auf eine europäische Friedensordnung keinen Wert legen. Sie setzen ihre Interessen rücksichtslos durch, auch mit militärischen Mitteln.
Nur westliche Rüstungsunternehmen ermöglichen es uns, unsere Demokratie gegen solche Diktatoren zu verteidigen.

Ohne die Militärhilfen aus dem Westen, die auch dank der Verteidigungskonzerne möglich sind, wäre die Ukraine den russischen Angriffen schutzlos ausgeliefert.

Und die nächsten Konflikte auf der Welt sind schon vorprogrammiert: Stichwort Taiwan…

Grund 2: Rüstungsaktien sind eine Absicherung gegen die Eskalation von Konflikten

Eskaliert ein Konflikt, gehen die meisten Aktien auf Talfahrt.
Das haben wir gesehen, als Russland die Ukraine überfallen hat.
Doch noch viel schlimmer dürfte es werden, wenn China in Taiwan einmarschiert.
Der Chef der US-Marine hält das noch in diesem Jahr für möglich.

Die westliche Welt ist abhängig von der Chipproduktion in Taiwan. Es ist andererseits undenkbar, dass die westliche Welt die Halbleiter von einem chinesisch besetzten Taiwan einfach wie bisher weiter bezieht.
Brechen die Chips aus Taiwan weg, dürfte das zu schweren Verwerfungen am Aktienmarkt führen.
Ich denke, dass dieses Thema von vielen Anlegern und Analysten bisher unterschätzt oder sogar ignoriert wird.

Schlimmstenfalls bekommen wir einen Krieg zwischen den USA und China, denn die USA haben schon angekündigt, dass sie Taiwan im Zweifel militärisch zur Seite stehen.

In diesem Szenario dürfte es zu heftigen Turbulenzen am Markt kommen, doch gibt es eine Aktiengattung, die dann entgegen dem abwärts gerichteten Markttrend steigen kann: Unternehmen, die uns helfen, uns militärisch zu verteidigen, also Rüstungsaktien.

Grund 3: Rüstungsaktien bringen eine gute Performance im Depot

Doch Verteidigungsaktien sind mehr als eine Absicherung.
Geht man rein nach Performance-Gesichtspunkten, brauchen sich solche Aktien nicht zu verstecken.

Beispiel Northrop Grumman: Der US-Verteidigungskonzern legte zwischen März 2009 und Oktober 2022 um rund +1.500 % an Wert zu. In Euro waren es sogar mehr als +1.800 %!
Und das ist keine Ausnahme. Viele amerikanische und europäische Verteidigungsaktien legen schon seit Jahren mehr oder weniger permanent zu.

Fazit: Verteidigungsaktien gehören in jedes Depot

Auch wenn es mir persönlich wahrscheinlich genau wie Ihnen am liebsten wäre, wenn es auf der Welt nie wieder Krieg gibt und Rüstungskonzerne obsolet werden – die Realität sieht leider anders aus.
Die westlichen Demokratien werden herausgefordert wie nie zuvor und müssen sich verteidigen können.
Verteidigungsaktien leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dienen zur Depot-Absicherung bei militärischen Konflikten und bringen eine gute Performance.
Deswegen gehören sie in Ihr Depot.