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Alphabet Aktie : Warum Sie für die Google-Aktie schon bald -95% weniger bezahlen

Endlich gibt es an der Wall Street wieder gute Nachrichten. Alphabet, der Mutterkonzern von Google, hat starke Quartalszahlen vorgelegt und dabei die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen.

Gewinn steigen um 35%

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 32% auf 75,3 Mrd. US$. Analysten hatten mit 72 Mrd. US$ gerechnet. Auch der Gewinn je Aktie von 30,69 US$ lag deutlich über den Analysten-Prognosen von 27,35 US$ je Aktie.

Werbeerlöse sind der Umsatzbringer Nr. 1

Wie gewohnt, haben bei Google die Werbeerlöse den größten Teil des Geschäfts eingebracht. Zukunftsträchtige Bereiche wie selbstfahrende Autos und Lieferdrohnen haben noch Verluste eingefahren. Mit einer prall gefüllten Kasse kann sich Alphabet aber problemlos weitere Forschung und Entwicklung leisten.

Alphabet kündigte einen Aktiensplit 1 zu 20 an

Und dann hat Alphabet noch eine gute Nachricht für Sie als Anleger. Zukünftig zahlen Sie nicht mehr knapp 3.000 US$ je Aktie, sondern nur noch etwa 140 US$. Tatsächlich: Die Google-Aktie wird über Nacht zum Schnäppchen.

Darauf fallen Anleger immer wieder gerne rein

Doch lassen Sie sich nicht täuschen. Auch wenn der Kurs um den Faktor 20 reduziert wird, ändert sich an der Bewertung nichts. Das ist reine Kosmetik, um die optisch teure Aktie für die Masse der unbedarften Anleger attraktiv zu machen. Denn wenn sich bei gleichzeitig Kursreduzierung die Anzahl der Aktie erhöht, bleibt die Bewertung gleich. Auf Basis der Gewinnschätzung für 2023 liegt das KGV bei 22, was sogar unter dem KGV des letzten Jahres liegt.

Fazit: Die Wall-Street-Analysten lassen sich von Kurskosmetik nicht blenden und sehen für die Google-Aktie ein Spitzenkursziel von 3.800 US$ vor. 47 von 49 Analysten stufen die Aktie weiterhin als Kauf ein, zwei raten zum Halten und kein einziger Analyst hält einen Verkauf für nötig.

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Über den Autor
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Volkmar Michler

Volkmar Michler ist langjähriger Leiter der deutschen Trader-Redaktion. Er studierte Jura, Politik und Geschichte und absolvierte ein betriebs- und volkswirtschaftliche Zusatzausbildung.

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