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SFC Energy erhöht nach Rekordhalbjahr die Prognose

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Der in der Gemeinde Brunnthal im Landkreis München beheimatete Brennstoffzellen-Anbieter SFC Energy hat im ersten Halbjahr unternehmensinterne Rekorde in Sachen Umsatz und Ergebnis verbucht. Der Ausblick für das Gesamtjahr wird deshalb leicht angehoben.

Starkes Wachstum in beiden Segmenten

Im am 30. Juni 2023 beendeten zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2023 konnte SFC Energy seinen Umsatz im Vorjahresvergleich um 46,1 Prozent auf 20,25 Millionen Euro steigern. Im ersten Halbjahr (H1) gelang dem im SDAX notierten Wasserstoff-Spezialisten sogar eine Verbesserung um 49,5 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 57,05 Millionen Euro.

Beide Segmente trugen zu der sprunghaften Umsatzentwicklung mit guten Ergebnissen bei. Der größere Unternehmensbereich Clean Energy erhöhte den Umsatz um 44,8 Prozent auf 38,59 Millionen Euro. Vor allem die Nachfrage nach Brennstoffzellenlösungen für industrielle Anwendungen etwa in den Bereichen „Zivile Sicherheitstechnik” und „Datenübertragung und Digitalisierung” nahm weiterhin deutlich zu.

Noch stärkeres Wachstum verbuchte das kleinere Segment Clean Power Management, das den Umsatz um 60,4 Prozent auf 18,46 Millionen Euro nach oben trieb und damit den Anteil am Konzernumsatz binnen Jahresfrist von 30,4 auf 32,4 Prozent steigerte. Neben einer sehr guten Nachfrage trug auch eine „deutliche Erholung des im Vorjahr noch vorherrschenden herausfordernden Beschaffungsumfeldes” zum Resultat bei.

Nordamerika und Asien übertreffen Europa

Regional betrachtet erwies sich im ersten Halbjahr der nordamerikanische Markt als größter Wachstumstreiber. So schnellte der Umsatz in Nordamerika vor allem wegen der höheren Nachfrage nach Brennstoffzellenlösungen für industrielle Anwendungen um 72,8 Prozent auf 26,92 Millionen Euro in die Höhe. Damit stieg der Anteil dieser Region am Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 40,8 auf 47,2 Prozent.

Prozentual sogar noch besser lief es in Asien mit einem Plus von 94,7 Prozent auf 5,75 Millionen Euro. Mit einem Anteil am gesamten Umsatz von 10,1 Prozent besteht im asiatischen Markt für SFC Energy aber noch viel Wachstumspotential, das u.a. mit einem im Juli eröffneten neuen Standort in Indien erschlossen werden soll.

Nicht ganz so dynamisch entwickelten sich die Geschäfte in Europa. In Europa ohne Deutschland erhöhte sich der Umsatz um 20,4 Prozent auf 18,95 Millionen Euro, im Heimatmarkt Deutschland um 12,6 Prozent auf 4,28 Millionen Euro. Im Rest der Welt belief sich der Umsatz auf 1,16 Millionen Euro.

Gewinn steigt kräftig

Beim bereinigten operativen Gewinn (EBITDA) gelang SFC Energy mehr als eine Verdoppelung von 3,11 auf 7,32 Millionen Euro, die entsprechende Marge stieg von 8,2 auf 12,8 Prozent. Das Konzernperiodenergebnis verachtfachte sich als Folge der guten operativen Leistung sowie geringerer Belastungen mit Sondereffekten auf 3,33 Millionen Euro.

Der verwässerte Gewinn je Aktie verbesserte sich von 0,03 auf 0,19 Euro und der Auftragsbestand lag trotz eines leichten Rückgangs bei den Auftragseingängen mit 85,71 Millionen Euro um 15,5 Prozent über jenem von Ende 2022.

Ausblick etwas optimistischer, Aktie steigt

Angesichts des starken ersten Halbjahrs, der anhaltend guten Auftragslage und einer besseren Verfügbarkeit von Vorleistungsgütern blickt das Management von SFC Energy noch etwas zuversichtlicher auf die nahe Zukunft. Im gesamten Geschäftsjahr 2023 soll der Umsatz nun 107 bis 111 Millionen Euro erreichen anstatt der bisher anvisierten 103 bis 111 Millionen Euro. Für das bereinigte EBITDA wird ein Wert zwischen 10,5 und 14,1 Millionen Euro (bisher: 8,9 bis 14,1 Millionen Euro) angestrebt. Nachdem die Aktie von SFC Energy im Jahr 2023 bislang mit einem Minus von etwa 5 Prozent deutlich schlechter als der Markt lief, honorieren die Anleger heute die überzeugende Bilanz. Zwischenzeitlich ging es für die Aktie im deutschen Vormittagsgeschäft um bis zu 7 Prozent ins Plus, gegen Mittag sind bei einem Kurs von 23,60 noch knapp 3 Prozent davon übriggeblieben.