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USA: Arbeitslosenquote und Börsen fallen – wie passt das zusammen?

Inhaltsverzeichnis

Ein robuster Arbeitsmarkt ist normalerweise ein gutes Zeichen für den Zustand einer Volkswirtschaft. Doch wir haben keine normalen Zeiten. Ein starker Arbeitsmarkt setzt die US-Notenbank noch stärker unter Druck, die Zinsen zu erhöhen. Und diese Angst der Anleger sehen Sie an fallenden Börsenkursen.

Beschäftigungszuwachs auf in den USA weiter auf hohem Niveau

In den USA ist die Arbeitslosenquote überraschend von 3,7% auf 3,5% gefallen. Seit Jahresanfang hat sich der Beschäftigungszuwachs zwar verlangsamt, er hält sich aber mit einem monatlichen Plus von über 260.000 weiter auf einem hohen Niveau.

Diese Spekulation können Sie adacta legen.

Zuletzt gab es immer wieder Spekulationen, dass die US-Notenbank die Zinsen weniger stark erhöhen oder im nächsten Jahr vielleicht sogar senken könnte. Die Fed hat immer wieder versucht, diesen Spekulationen entgegenzuwirken. Mit den jetzt gemeldeten US-Arbeitsmarktdaten kann man diese Spekulation komplett adacta legen. Es wird keine Zinserhöhungspause geben.

Warum der US-Dollar steigt

Der Markt stellt sich jetzt darauf ein, dass in den nächsten Monaten die Zinsen weiter steigen werden und auch länger auf diesem Niveau bleiben. Vor diesem Hintergrund ist es auch wenig erstaunlich, dass der US-Dollar weiter gestiegen ist und damit den Goldpreis unter Druck setzt. Der US-Dollar-Auftrieb kann nur gestoppt werden, wenn sich die EZB ebenfalls zu weiteren Zinserhöhungen entschließt und sich damit die Zinsdifferenz zwischen den USA und der Euro-Zone verringert.

Meine Strategie in der angespannten Phase

Fazit: Nicht nur geopolitische Situation zehrt an den Nerven der Anleger. Die Börsen sind dabei, sich auf eine neue Hochzinsphase anzupassen. Das wird auch noch einige Zeit dauern und immer wieder zu schmerzhaften Korrekturen führen. Dennoch setze ich weiter konsequent unterbewertete Substanz-Aktien auf meine Kaufliste.

Meine Strategie lautet weiterhin: Gerade in der Korrektur mit überschaubaren Beträgen monatlich in dividendenstarke Unternehmen einsteigen. Das ist ein antizyklischer Ansatz, der sich in der Vergangenheit häufig ausgezahlt hat.