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Bank of America mit mehr Gewinn – Berichtssaison gestartet!

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Die neue Berichtssaison ist Ende der vergangenen Börsenwoche gestartet, wie Sie womöglich mitbekommen haben. Traditionell mit den Quartalszahlen einiger großer US-Banken. Insgesamt lässt sich sagen, dass der Start verhalten ausfiel.

Waren es noch zu Jahresbeginn Konjunkturdaten, der US-Arbeitsmarktbericht oder auch die Teuerungsraten, auf die die Investoren und Anleger mit großer Spannung gewartet und genauestens geschaut haben, so ist es nun wieder die laufende Berichtssaison.

Weder Euphorie noch negative Überraschungen

Neben der Citigroup und JP Morgan standen die Bank of America und Wells Fargo letzten Freitag im Mittelpunkt der Wall Street.

Zugegeben, Euphorie und Begeisterung kamen bei den vorgelegten Geschäftszahlen keine auf, aber muss auch ganz klar erwähnt werden, dass ebenso keine negativen und bösen Überraschungen vorkamen. Die Ergebnisse waren schlichtweg solide.

Damit war es vollkommen nachvollziehbar, dass auch die US-amerikanischen Indizes nicht mit überbordenden Kurssprüngen reagierten.

Bank of America steigert ihren Gewinn

Schauen wir uns die Zahlen der Bank of America etwas genauer an. Diese zählt ja bekanntlich zu den Lieblingsaktien der US-Investment-Legende Warren Buffett. Zugegeben, auch ich bin ein Fan des inzwischen 92-jährigen.

Die Bank of America hat zum Ende des Jahres 2022 aufgrund höherer Zinseinkünfte sowie dank eines florierenden Handelsgeschäfts mehr Gewinn erzielen können. Unter dem Strich verdiente das zweitgrößte amerikanische Geldhaus im vierten Quartal 7,1 Mrd. Dollar, was rund 2% mehr war als ein Jahr zuvor. Die Erträge kletterten indes um 11% auf 24,5 Mrd. Dollar.

Handel an den Finanzmärkten beflügelte das Geschäft

Der Bank spielte unter anderem der gute Betrieb an den Finanzmärkten in die Karten. Dort haben zahlreiche Anleger ihre Depots nämlich aufgrund von Inflations- und Rezessionsängsten umschichten lassen, was das Handelsgeschäft rund um Wertpapiere ordentlich antrieb.

Des Weiteren profitierte die BoA wegen der strafferen Geldpolitik von höheren Zinsen, die sie bei der Vergabe von Krediten einstreicht.

Die US-Bank hat sowohl beim Ergebnis als auch bei den Erlösen die Erwartungen des Marktes übertreffen können.

Aktie reagierte mit geringen Kursgewinnen

Die Aktie der Bank of America reagierte mit einem kleinen Kurssprung nach Veröffentlichung des Zahlenwerks zum Schlussquartal, nachdem diese seit Ende November letzten Jahres zuvor deutlich korrigiert hatte und Mitte Dezember wieder nach oben drehte.

Als investierte/r Anleger/in können Sie es durchaus auch weiter bleiben. Für die Aktie spricht aus Aktionärssicht vor allem eine solide Dividendenrendite von derzeit knapp 2%. Erst im Sommer erhöhten die Amerikaner die Dividende um 5% auf 22 Cent je Quartal.