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Indien wächst und China schrumpf: So können Anleger profitieren

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Die Franzosen sind heute aufgeschreckt worden von der Nachricht, dass ihre Bevölkerung erstmals seit Jahrzehnten schrumpft. Und gleichzeitig geht es den Rentnern im Schnitt besser als der arbeitenden Bevölkerung. Das hindert die Franzosen aber nicht daran, sich selbst bei kleinen Reformvorschlägen eine gelbe Weste anziehen oder direkt zu streiken

In China gibt es 850.000 Menschen weniger

Auch China meldet erstmals seit 60 Jahren eine schrumpfende Bevölkerung. Das Statistikamt in Peking hat heute gemeldet, dass in China Ende Dezember 1,412 Milliarden Menschen gezählt wurden. Das sind 850.000 Menschen weniger als im Vorjahr. Der letzte Bevölkerungsschwund wurde zwischen 1960 und 1961 registriert.

Damit hatten die UN erst in 10 Jahren gerechnet

Sowohl die chinesischen Behörden als auch die Vereinten Nationen hatten mit einem derart deutlichen Bevölkerungsrückgang erst in 10 Jahren gerechnet. Die UN geht nun davon aus, dass Indien China als bevölkerungsreichstes Land schon in diesem Jahr ablösen wird. Und schon hagelt es von allen Seiten Warnungen. So warnt Yi Fuxian, Experte für Bevölkerungsentwicklung in China und Wissenschaftler an der University of Wisconsin-Madison, dass China ein Absturz drohe. Das sei sowohl für China als auch für die Weltwirtschaft gefährlich. 

Immer weniger Erwerbstätige sorgen für immer mehr Rentner

Tatsächlich erlebt China jetzt das, was sich in westlichen Industrieländern längst abzeichnet, allen voran Deutschland, das nach Japan zu den ältesten Bevölkerungen der Welt gehört. Zwar haben wir in Deutschland einen gewaltigen Fachkräftemangel, von einem Absturz kann aber angesichts der demografischen Entwicklung nicht sprechen. In China sieht die Situation aber anders aus.

Als Anleger können Sie von diesem Trend profitieren

Fazit: China hat zweifelsohne nicht nur wirtschaftlich, sondern auch demografisch seinen Zenit überschritten. Hinzu kommt, dass China vor allem darauf aus ist, geopolitische, sprich: militärische Stärke zu zeigen, und unter dem Präsidenten Xi Jinping ideologisch blockiert ist. Immer westliche Regierungen und Unternehmen arbeiten aktiv daran, Lieferketten neu zu organisieren. Für Sie Anleger heißt eindeutig: Der Trend geht weg von China, hin zu Indien, aber auch Australien.