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Dieser junge Sektor produziert immer mehr Milliarden-Unternehmen

Inhaltsverzeichnis

Bei den amerikanischen Cannabis-Unternehmen standen in den letzten Wochen die neuen Quartalsberichte im Fokus. Inzwischen haben neun der zehn großen MSO-Konzerne (Multi-State Operator) ihre Zahlen vorgelegt – lediglich der große MSO-Konzern Verano Holdings steht noch aus.

Hier drei wichtige Fakten von der Quartalsberichtssaison aus dem amerikanischen Cannabis-Sektor: Die Umsatzsteigerungen aller großen MSOs in 2021 waren stark, zeigten aber die inzwischen bekannte kurzfristige Schwäche für alle amerikanischen Cannabis-Firmen im vierten Quartal 2021. Denn in der zweiten Jahreshälfte 2021 starteten keine neuen Bundesstaaten mit Cannabis-Verkäufen und die Vergleichsbasis zum starken vierten Quartal 2020 war sehr hoch.

Immer mehr amerikanische Cannabis-Konzerne…

Mit Curaleaf, einem der größten und bekanntesten Cannabis-Konzerne der Welt, konnte das erste amerikanische Cannabis-Unternehmen die magische Marke von 1,0 Mrd. USD Jahresumsatz durchbrechen. Curaleaf erwirtschaftete starke 1,2 Mrd. USD in 2021. Doch das ist erst der Anfang!

Mit den Konkurrenten Trulieve Cannabis (Umsatz 2021: 938,4 Mio. USD), Green Thumb Industries (893,6 Mio. USD) und Cresco Labs (821,7 Mio. USD) stehen drei weitere MSOs vor dem Milliarden-Sprung in 2022. Das bedeutet: Die Zahl der Milliarden-Unternehmen im amerikanischen Cannabis-Sektor dürfte sich in diesem Jahr bereits vervierfachen!

…werden in 2022 die Milliarden-Umsatzmarke knacken

Der Cannabis-Konzern mit dem höchsten Umsatz in 2022/23 dürfte ein neuer Super-Konzern werden, der aus der Fusion der amerikanischen Firmen Cresco Labs und Columbia Care entstehen wird. Wobei diese Mega-Fusion eventuell noch nicht in 2022 abgeschlossen werden kann. Bei beiden Firmen müssen viele Puzzleteile zusammengefügt werden.

Der entscheidende Faktor bei den Cannabis-Firmen bleibt die Gewinnentwicklung. Lediglich zwei der zehn größten Cannabis-MSOs erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Gewinn: Es waren Trulieve und Green Thumb, die schon über Jahre profitabel arbeiten.

Ein weiteres Unternehmen war mit einem Jahresverlust von 17,0 Mio. USD dicht dran. Tatsächlich erwarten die Cannabis-Analysten für dieses Unternehmen in 2022 den Sprung in die Gewinnzone. Aber die anderen großen Cannabis-Konzerne sind von Gewinnen noch entfernt.

Fazit: Die Cannabis-Firmen investieren stark. Das will die Börse aktuell aber nicht sehen. Doch es ist die mittelfristig richtige Strategie. Der Cannabis-Boom wird immer größer – und diese Firmen bringen sich jetzt in die richtigen Erfolgspositionen. Die Quartalszahlen zeigen jedoch: Selektion ist Trumpf bei Investments in den amerikanischen Cannabis-Markt. Dann winken ultra-spannende Investmentchancen.