+++ Die kostenlosen Online Live Webinare 2022 - Trading, Finanzen, Geldanlage & Vermögen +++

Setzen Sie auf alternative Investment-Strategien

Inhaltsverzeichnis

Im Kampf gegen die Inflation hat sich der globale Zins-Wettbewerb weiter verschärft. Deswegen hat auch die Bank of England ihren Leitzins Ende September um 0,5% auf 2,25% erhöht. Kurz darauf hat die neue britische Regierung unter Führung ihrer Premierministerin Liz Truss vollkommen überraschend eine ökonomischen Harakiri-Aktion durchgeführt, die große Schockwellen an den internationalen Finanzmärkten ausgelöst hat.

Großbritanniens ebenso neuer wie unerfahrener Schatzkanzler (Finanzminister) Kwasi Kwarteng verkündete gigantische Steuersenkungen, die zu einer massiven Ausweitung der Staatsverschuldung führen. Das britische Pfund ist daraufhin innerhalb kürzester Zeit um rund 5% abgestürzt, was für eine bedeute Landeswährung mehr als außergewöhnlich ist. Gegenüber dem US-Dollar ist die älteste noch bestehende Papiergeldwährung der Welt sogar auf den tiefsten Stand aller Zeiten gefallen.

Die Ratingagenturen haben die Kreditwürdigkeit Großbritanniens umgehend herabgestuft, die Renditen der Staatsanleihen sind daraufhin deutlich angestiegen. Der dadurch ausgelöste Anleihe-Crash hat einige Pensionsfonds aus Großbritannien an den Rand des Zusammenbruchs gebracht, was einen Finanzcrash nach dem Vorbild Lehman Brothers zur Folge gehabt hätte. Vielen Bürgern und Anlegern ist nach wie vor nicht bewusst, wie dramatisch diese Situation bereits Ende September 2022 war!

Die Bank of England hat einen Finanzkollaps gerade noch verhindert!

Die Bank of England konnte mittels eines ebenso spektakulären wie riskanten Notenbankeingriffs einen Finanzkollaps im britischen Geld- und Wirtschaftssystem gerade noch einmal verhindern. Das ist nicht nur gut für Großbritannien, denn dieser Kollaps hätte mit Sicherheit zu massiven globalen Verwerfungen geführt. Trotz Zinserhöhungen wird die Bank of England jetzt weiterhin unlimitiert Staatsanleihen aufkaufen, um die Kapitalmärkte zu stützen.

Apropos EZB: Sie muss mittlerweile auch wieder in großem Umfang italienische Staatsanleihen aufkaufen, um das Euro-System zu stützen. Bei aktuellen Inflationsraten von 10% und Null- oder verschwindend geringen Anlagezinsen auf Konten und Bankeinlagen schmilzt das Geld wie Butter in der Sonne dahin. Darüber hinaus sind die Systemrisiken mittlerweile so hoch wie selten zuvor in unserer jüngeren Geschichte seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Meine Empfehlung: Setzen Sie auf alternative Investment-Strategien

In Deutschland ist die Inflation mittlerweile auf 10% geradezu explodiert (Grafik: Destatis). Eine aktuelle Studie zeigt, dass 42% der Deutschen die Inflationsentwicklung bei der Geldanlage einfach ausblenden. Dafür gibt es drei Gründe: keine freien Mittel zur Geldanlage, mangelndes Interesse oder fehlendes Wissen.

Obwohl mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland mit weiter steigenden Inflationsraten rechnet und 23% sogar von einer hohen Inflation ausgehen, die über mehrere Jahre andauern wird, gehen lediglich 13% der befragten Bürger bei ihrer Geldanlage aktiv gegen die Inflation und den damit verbundenen Wert- und Kaufkraftverlust des Euro vor.