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Gewinner und Verlierer des Immobilienmarktes

Inhaltsverzeichnis

Die Inflation war zuletzt zwar rückläufig, verharrt jedoch auf einem hohen Niveau. Im Jahresdurchschnitt lag die Teuerung 2022 in Deutschland bei 6,9 Prozent. Laut Prognose soll der Wert für 2023 immer noch 5,1 Prozent betragen.

Die hohen Preise sind allgegenwärtig. Immer mehr Menschen machen sich bewusst, dass sie Geld verlieren, wenn sie die Ersparnisse auf dem Sparbuch oder dem Festgeldkonto parken. Alternativen müssen her, wie zum Beispiel Investitionen in Immobilien.

Die stark gestiegenen Baupreise sowie schwer vorhersehbare Lieferengpässe stürzten die Branche, die viele Jahre als sicher und gewinnbringend galt, jedoch ebenfalls in die Krise. Einen zusätzlichen Dämpfer geben drohende Sanierungspflichten im Heizungskeller. Sie fragen sich vielleicht: Haben Immobilien ihre Stellung als sicherer Hafen in inflationären Zeiten verloren? Nicht unbedingt!

Worauf Sie Ihren Fokus richten sollten

Es kommt zum einen auf die Region und die Lage an. Zum anderen spielt der energetische Zustand mehr und mehr eine Rolle, wenn es um zukünftige Gewinnerwartungen geht. Laut der Tageszeitung WELT haben sehr teure Objekte in Top-Lagen der Großstädte an Wert verloren, für am Stadtrand gelegene Objekte entwickeln sich die Preise jedoch in die andere Richtung, nämlich nach oben. Das gilt vor allem, wenn diese Immobilien keinen veralteten Ölkessel im Keller stehen haben, sondern sich in einem guten energetischen Zustand befinden.

Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) hat laut WELT für die Postbank ganz aktuell analysiert, wo Wohneigentum bis 2035 noch an Wert gewinnt. Unter die Lupe genommen wurden verschiedene Regionaldaten, wie Bevölkerungs- und Einkommensentwicklung in 400 kreisfreien Städten und Landkreisen. Im Vordergrund stand die Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen, die später im sogenannten „Postbank Wohnatlas“ veröffentlicht wird.

Das sind die Gewinner und die Verlierer

Die Auswertung ist einerseits erschreckend, da in mehr als der Hälfte der untersuchten Regionen die Wohnungspreise bis 2035 inflationsbereinigt jedes Jahr mindestens zwei Prozent an Wert verlieren könnten. Andererseits macht die Analyse Hoffnung, weil es durchaus noch Regionen gibt, die von Gewinnen geprägt sein könnten.

Zu den Verlierern zählt der Großraum Berlin. Hier muss mit einem realen Preisminus von jährlich mindestens 1,5 Prozent gerechnet werden. In Sachsen-Anhalt werden in Zukunft weniger Wohnungen gebraucht, weil ein Rückgang der Haushaltszahlen um 15 Prozent zu erwarten ist. Dennoch werden weiterhin zahlreiche Wohnungen gebaut. Es gibt also ein Überangebot, was die Preise drückt. Für Suhl und den Wartburgkreis (beides Thüringen) erwarten die Analysten laut WELT den stärksten Wertverlust.

Zu den Gewinnern zählen Städte mit starkem Zuzug aufgrund vieler Arbeitsplätze. Weil in den sieben größten Städten die Lage jedoch ausgereizt sei, lohnt ein genauerer Blick auf die Umlandgemeinden, heißt es im Bericht des HWWI. Das gilt vor allem, wenn es eine gute Infrastruktur mit einer guten Anbindung zur nächsten Großstadt sowie schnelles Internet gibt. Aufgrund des Homeoffice-Trends wird Wohnen im Umland der großen Städte immer beliebter.

Potsdam schneidet am besten ab

Die beste Preisentwicklung könnte es in Potsdam geben, da die brandenburgische Landeshauptstadt zum Einzugsbereich Berlin gehört, auch wenn viele Berliner das nicht gerne hören. Inflationsbereinigt könnten die Preise dort um 2,7 Prozent steigen.

Positiv sticht auch die Metropolregion München heraus. In Erding, Landshut, Augsburg, Ebersberg und Dachau könnten sich die Preise ebenfalls positiv entwickeln. Das Gleiche gilt für mittelgroße Städte, wie Dresden, Ingolstadt, Mainz, Münster, Darmstadt, Freiburg, Heidelberg oder Jena.

Die Analyse zeigt: Gewinnbringende Investitionen sind auch in diesen schwierigen Zeiten möglich, aber Sie müssen genauer hinschauen. Das fällt mitunter schwer. Deshalb empfehlen wir Ihnen, Unterstützung anzunehmen. Mit der Expertise von Sicheres Geld, dem Beratungsbrief für kritische Anleger, die aktiven Vermögensschutz wollen, fällt es Ihnen leichter, die richtigen Investmententscheidungen zu treffen.