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Droht eine Immobilien- und Finanzkrise a la 2008?

Inhaltsverzeichnis

Der Höhenflug der Immobilienpreise ist ungebrochen. Zahlreiche Experten mahnen schon länger zur Vorsicht, sehen eine Überhitzung der Märkte. Sollte die Lage eskalieren, drohen auch Ihnen und anderen Sparern und Anlegern Konsequenzen.

Der EU-Risikorat (ESRB), der nach der Finanzkrise 2008 als Frühwarnsystem ins Leben gerufen wurde, weist in einem neuen Bericht auf Überbewertungen am deutschen Immobilienmarkt hin und empfiehlt strengere Vorschriften der Aufseher. Das Gremium kann Warnungen und Empfehlungen aussprechen, wenn die Mitglieder der Ansicht sind, die Finanzstabilität sei in Gefahr.

Laut tagesschau.de hatte der EU-Risikorat die mittelfristige Anfälligkeit der Wohnimmobilienmärkte im Europäischen Wirtschaftsraum untersucht. Analysiert wurden alle EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen. In der Auswertung heißt es, dass die Risiken für die Finanzstabilität aus dem Immobilienmarkt in einigen Staaten gewachsen seien. Es gebe einen Anstieg der Häuserpreise auf breiter Front – sowohl in Städten als auch in ländlichen Gegenden. Schätzungen deuteten auf  „hohe und wachsende Überbewertungen“ in Deutschland hin.

Immobilienpreise und die Verschuldung der Haushalte steigen

Gleichzeitig stiege die Verschuldung der Haushalte in einigen Ländern. Das ist eine gefährliche Mischung für Sie und andere Anleger. Insbesondere weil aktuell die Inflationsraten steigen und eine Zinserhöhung wahrscheinlicher wird. Die US-Notenbank Fed hat bereits angekündigt, die Zinsen zeitnah zu erhöhen. Dadurch wächst der Druck auf die EZB, die zwar noch beteuert, keine Zinswende einleiten zu wollen, aber wird es tatsächlich dabei bleiben?

Warnungen sprach der Risikorat an Bulgarien, Kroatien, Ungarn, die Slowakei und Liechtenstein aus. Empfehlungen gingen an Österreich und Deutschland, die bereits 2016 beziehungsweise 2019 Warnungen erhalten hatten.

Die Deutsche Bundesbank hat bereits im letzten Jahr vor den steigenden Immobilienpreisen gewarnt. Viele Deutsche träumen von den eigenen 4 Wänden, die Nachfrage ist demnach entsprechend groß. Als Folge dessen steigen die Preise bereits seit Jahren und eine Trendwende ist nicht in Sicht.

Die Bundesbank beobachtet diese Entwicklung mit Sorge. „Die Preise für Wohnimmobilien liegen um zehn bis 30 Prozent höher als durch Fundamentaldaten gerechtfertigt“, wird beispielsweise Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch auf tagesschau.de zitiert. „Sie sind zum Teil also überbewertet. Und das nicht nur in den Ballungszentren“, heißt es weiter.

Möglicher Zinsanstieg: Ein Desaster für viele Schuldner

Die hohen Immobilienpreise könnten die Finanzstabilität gefährden. Schlimmstenfalls könnte es so kommen wie 2007/2008. Als Auslöser für die schwere Finanzkrise gilt das Platzen der Immobilienblase in den USA. Damals gab es – wie heute – viel billiges Geld, das die Banken in Form von günstigen Krediten vergeben konnten. Viele US-Bürger mit einem geringen Einkommen nahmen das Angebot an, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Dann änderte sich das Zinsniveau und zahlreiche Kredite konnten nicht mehr bedient werden. Das System brach wie ein Kartenhaus zusammen und endete letztendlich in einer der schwersten Finanzkrisen der Geschichte.

Könnte es erneut dazu kommen? Die Finanzaufsicht BaFin möchte auf keinen Fall tatenlos zusehen wie Europa in eine Finanzkrise 2.0 schlittert. Deshalb wurden bereits strengere Regeln für Geldhäuser auf den Weg gebracht. Laut tagesschau.de hat die BaFin verfügt, dass Deutschlands Banken als Vorsorge für mögliche Rückschläge etwa auf dem Immobilienmarkt in den nächsten zwölf Monaten einen zusätzlichen Kapitalpuffer ansparen müssen. Neu eingeführt werden soll zum 1. April ein zusätzlicher Puffer, der spezifisch Wohnimmobilien-Kredite absichert.

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