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Inflationsdaten führten zu Kursrutsch – und nun?

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Die Hoffnungen der Börse auf ein schnelles Ende der hohen Inflation in den USA und Europa scheinen sich derzeit zu zerschlagen. Die jüngsten US-Inflationsdaten zeigten nur eine leichte Entspannung.

Hier ging die Inflationsrate von 9,1 Prozent im Juni über 8,5 Prozent im Juli auf 8,3 Prozent im August zurück. Immerhin.

Die sogenannte Kerninflationsrate, bei der die stark schwankenden Energie- und Nahrungsmittelpreise ausgeklammert werden, erhöhte sich sogar von 5,9 auf 6,3 Prozent. Das zeigt, dass sich vor allem die höheren Energiepreise durch die gesamte Warenpalette fressen.

Schwache Inflationsdaten führten zu Kursrutsch – und nun?

In Europa sieht es noch dramatischer aus. Die in der vergangenen Woche veröffentlichten deutschen Erzeugerpreise explodieren förmlich. Diese lagen im August um +45,8 (!) Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Sicher werden die Unternehmen nicht alles von diesem dramatischen Preisanstieg auf die Verbraucherpreise umlegen können. Aber einer zahlt am Ende die Zeche. Für die Börsen wird es nicht besser, wenn das die produzierenden Unternehmen sind.

Wie noch höhere Zinsen für Unternehmen gefährlich werden

Um es kurz zu machen: die jüngsten Inflationsdaten wurden von den Börsen mit kräftigen Kurseinbrüchen quittiert. Wohl auch in der Erwartung, dass die US-Notenbank Fed weitere Leitzinsanhebungen vornimmt.

Das lässt die Anleger zittern, denn dies würde die Kapitalkosten der Unternehmen erneut verteuern. Besonders für hoch verschuldete (Wachstums-)Unternehmen könnte dies gefährlich werden.