Goldpreis: 2.300 Dollar je Unze erwartet

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Der Goldpreis kratzt erstmals seit Mai wieder an der 2.000 Dollar-Marke. Wollen Sie erfahren, warum das so ist? Und noch viel wichtiger: Wollen Sie wissen, ob der Höhenflug sich fortsetzen wird?

In den Medien ist aktuell häufig zu lesen, dass der Goldpreis aufgrund des Konfliktes im Nahen Osten steigt. Tatsächlich kletterte der Preis des gelben Edelmetalls seit dem Überfall der radikalen Hamas um rund 170 Dollar nach oben. Ein Zusammenhang liegt nahe. Gold ist in unsicheren Zeiten als sicherer Hafen meist gefragt.

Machen Sie es wie die Notenbanken

Der Anstieg des Goldpreises hängt allerdings nicht ausschließlich mit dem Gaza-Krieg zusammen. Laut tagesschau.de spielt unter anderem die erhöhte Nachfrage der Notenbanken eine Rolle. Die Zahlen des World Gold Council belegen, dass die Notenbanken seit Jahresbeginn 800 Tonnen Gold nachgefragt haben. Das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum – ein neuer Rekord.

„Mit Blick auf die Zukunft und den ansteigenden geopolitischen Spannungen sowie in Erwartung weiterer stabiler Käufe durch die Zentralbanken könnte die Goldnachfrage eine positive Überraschung liefern“, erklärt Louise Street, Marktanalystin des World Gold Council, auf tagesschau.de.

Wie Devisen- und Anleihemärkte Einfluss nehmen

Die Entspannungssignale am Devisen- und Anleihenmarkt treiben den Goldpreis ebenfalls nach oben. Grundsätzlich hängt die Entwicklung des Devisenmarktes eng mit der des Goldpreises zusammen. Da Gold in Dollar gehandelt wird, verteuert sich das Edelmetall in Nicht-Dollar-Ländern, wenn der Dollar steigt. Dadurch wird die Nachfrage geschwächt. Laut tagesschau.de hatte seit Anfang Oktober der Druck vom Devisenmarkt merklich nachgelassen. Das beflügelte den Goldpreis.

Neben den Devisenmärkten spielt auch der Anleihenmarkt für den Goldpreis eine wichtige Rolle, weil Gold selbst keine Zinsen abwirft. Steigt die Rendite für Anleihen, heißt das, dass diese an Attraktivität gewinnen, während Gold-Investitionen an Attraktivität verlieren. Im Fokus stehen dabei zehnjährige US-Anleihen sowie der Realzins, also der Nominalzins abzüglich der Inflation.

Weiterer Zinsanstieg unwahrscheinlich

Nach dem rasanten Anstieg der Rendite für Anleihen ist jetzt eher eine Seitwärtsbewegung zu erkennen. Ein erneuter Anstieg gilt als eher unwahrscheinlich, da die US-Regierung zuletzt starke Steuereinnahmen hatte. Eine neue Ausgabe von Anleihen wird es daher wohl eher nicht geben. Zudem wird eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums erwartet. Marktbeobachter gehen deshalb davon aus, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen nicht weiter erhöhen wird. Dann würde auch die Rendite für Anleihen stagnieren oder sinken.

Höhenflug aus charttechnischer Sicht wahrscheinlich

Kommen wir nun zur interessantesten Frage: Wie wird sich der Goldpreis in Zukunft entwickeln? Lohnt sich trotz des hohen Preises ein Einstieg? Laut tagesschau.de hat Gold aus charttechnischer Perspektive noch Luft nach oben. Der Aufwärtstrend ist intakt. „Gold bewegt sich seit Mitte 2020 in einer engen Spanne.

Aus charttechnischer Sicht stehen nun die Chancen für einen nachhaltigen Ausbruch über die 2.000-Dollar-Marke gut. Im Anschluss könne der Goldpreis bis auf 2.300 Dollar steigen“, erklärt Robert Rethfeld von Wellenreiter Invest auf tagesschau.de.

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