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Swatch Group – Rekordhalbjahr sorgt für Begeisterung

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Der im schweizerischen Biel beheimatete Uhrenhersteller Swatch Group übertrifft beim Umsatz nicht nur das bisher beste Halbjahr der Unternehmensgeschichte, sondern auch deutlich die Erwartungen der Analysten. Die Aktie steigt kräftig.

Zweistelliges Wachstum trotz ungünstiger Wechselkurse

Im am 30. Juni abgeschlossenen ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023 konnte Swatch den Umsatz im Vorjahresvergleich um 11,3 Prozent auf 4,02 Milliarden Schweizer Franken (CHF) steigern, umgerechnet knapp 4,16 Milliarden Euro. Dabei schlugen negative Währungseffekte erheblich zu Buche, währungsbereinigt beträgt das Wachstum sogar 18,0 Prozent.

Der Umsatz übertrifft (zu konstanten Wechselkursen) jenen des bisherigen Rekordhalbjahrs 2018 um 8,5 Prozent und liegt zudem klar über dem von Experten im Schnitt erwarteten währungsbereinigten Plus von etwa 14 Prozent.

Global hohe Nachfrage nach Uhren und Schmuck

Das Konzernwachstum geht größtenteils auf das Konto des zentralen Segments Uhren & Schmuck, in dem der Umsatz im ersten Halbjahr um 11,9 Prozent auf 3,85 Milliarden CHF gesteigert wurde. Positiv wirkte sich dabei die Aufhebung letzter pandemiebedingter Reisebeschränkungen in Asien aus, aber auch in Europa war die Nachfrage hoch und sorgte etwa im Heimatmarkt Schweiz für ein Wachstum von beinahe 50 Prozent. In Nordamerika waren besonders Produkte aus dem unteren und mittleren Preissegment gefragt, allen voran das limitiert angebotene Modell „MoonSwatch”.

Hingegen stagnierte der Unternehmensbereich Elektronische Systeme vor allem als Folge der Dollar- und Euro-Schwäche mit einem Miniplus von knapp 0,1 Prozent auf 182 Millionen CHF. Außerdem wirkt sich das diesjährige Fehlen von Olympischen Spielen, bei denen die Swatch-Tochter Swiss Timing für die Zeit- und Weitenmessung sorgt, negativ auf dieses Geschäftsfeld aus.

Die Gewinne sprudeln

Auch beim Ertrag überzeugte Swatch im ersten Halbjahr: So erhöhte sich der Betriebsgewinn um 36,4 Prozent auf 686 Millionen CHF, die operative Marge stieg kräftig von 13,9 auf 17,1 Prozent. Branchenexperten hatten durchschnittlich mit einer Marge von lediglich 15,6 Prozent gerechnet.

Der Konzerngewinn legte sogar um über die Hälfte (55,6 Prozent) auf 498 Millionen CHF zu, das unverwässerte Ergebnis je Aktie bei Namensaktien von 1,20 auf 1,88 CHF und bei Inhaberaktien von 6,00 auf 9,38 CHF.

Optimistischer Ausblick, Aktie haussiert

Eine konkrete Prognose für das zweite Halbjahr 2023 gibt das Management von Swatch zwar nicht ab, sieht aber währungsbereinigt „ausgezeichnete Wachstumschancen” in allen Regionen und Preissegmenten. Nachdem die Swatch-Aktie in diesem Jahr bislang deutlich schlechter als der Markt abgeschnitten hatte mit einem Plus von gerade einmal 3 Prozent seit Jahresbeginn, geht es nach der unerwartet starken Halbjahresbilanz kräftig nach oben. Im Mittagsgeschäft legt die Swatch-Aktie um über 6 Prozent auf knapp 290 CHF zu.