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Fraport

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Fraport Aktie: Erste Klasse auch im MDAX?

Als Betreiber des großen Flughafens Frankfurt am Main ist Fraport nicht nur im Bundesgebiet ein Begriff, sondern auch eine international erkannte Größe. Das Unternehmen ist Anteilseigner von Flughäfen überall auf dem Erdball. Da wären unter anderem Flughäfen in Antalya, Delhi, Lima und Xi’an.

Mit 500 Firmen und 80.000 Mitarbeitern vor Ort, ist der Frankfurter Flughafen die größte Arbeitsstätte Deutschlands. Von den 80.000 Menschen, die in der Airport City arbeiten sind allein 21.000 bei Fraport selbst beschäftigt.

Der Traum einer Flughafen-Stadt

Fraports Visionen sind groß, doch sollen schon in naher Zukunft Form annehmen. Geplant ist ein Frankfurt City Airport, einem nach eigenen Angaben herausragendem Mobilitäts-, Erlebnis- und Immobilienstandort in Frankfurt am Main. FRA wird also immer mehr zu einer Metropole für sich und einem lukrativen Business-Standort.

Doch vielmehr kann die Fraport AG auf eine bewegte Geschichte zurückblicken, die 1924 als Südwestdeutsche Luftverkehrs AG ihren Anfang nahm. Damals noch am alten Frankfurter Flughafen Rebstockgelände. Seit 1936 ist der Rhein-Main Flughafen am Frankfurter Kreuz im Kern aktiv.

An der heimischen Börse ist das Unternehmen seit Juni 2001 gelistet und als wichtiges Luftverkehrsdrehkreuz und Umsteigeflughafen eine bedeutende Größe.

Fraport Aktie: An der Börse steigt die Nervosität

Doch wie steht es um die Wertpapiere von Fraport? Sollten Anleger den Konzern in ihr Portfolio aufnehmen oder lieber einen großen Bogen um Airport-Manager-Aktie machen?

Den Zeichen des Expansion zum Trotz ist Fraport seit geraumer Zeit eine Aktie, die skeptisch beäugt wird. Experten sehen einen Abwärtstrend für den Rest des Jahres 2016, der mit schwachen kurzfristigen Perspektiven des Handels- und Gastronomiebereichs zu tun haben.

Auch die zutiefst beunruhigende Weltlage ist ein Thema, dass keinesfalls missachtet werden darf. Fraport muss auch aufgrund von Terrorangst und Reiseunlust bei den Urlaubern mit Einbußen rechnen. Eine Entwicklung, die mit jeder weiteren Meldung von terroristischen Anschlägen deutlicher spürbar wird.
Am türkischen Flughafen Antalya, der von Fraport betrieben wird, ging das Passagieraufkommen nach den jüngsten Terroranschlägen um rund 47 Prozent zurück.

Die Passagierzahlen sanken im Reisemonat Juni um 4,1 Prozent auf 5,5 Millionen Reisende. Auch die Bilanz des Halbjahres sorgt für Katerstimmung bei den Aktionären.

Die kurz- bis mittelfristigen Kursentwicklungen gestalten sich als schwierig. Trotzdem lohnt es sich, die Fraport Aktie im Auge zu behalten. Besonders aufgrund der Zukunftspläne, die den Flughafenausbau betreffen und die Errichtung einer Frankfurt Airport City. Hinter dem logistischen Standort steckt eben auch ein Wirtschaft-, Ausbildungs- und Wissenschaftsstandort.

Vorstandsvorsitzender der Fraport AG ist Dr. Stefan Schulte, der seit 2003 für Fraport arbeitet.

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