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Fraport-Aktie: Auftaktquartal besser als erwartet

Fraport-Aktie: Auftaktquartal besser als erwartet
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Der Kurs der Fraport-Aktie hat sich nach der Vorstellung der Quartalszahlen solide präsentiert und im Vormittagshandel leicht zugelegt. Nach einem bisher insgesamt durchwachsenen Börsenjahr 2024 notiert das Papier des Flughafenbetreibers derzeit weiter unter der Marke von 50 Euro (Stand: 14. Mai 2024, ca. 10 Uhr).

Dabei hat das Unternehmen die mehrtägigen Streiks in Q1 gut verkraftet und sehr ordentliche Zahlen vorgelegt. Umsatz und Ergebnis konnten sich sehen lassen, sodass Fraport die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt hat. Die Fraport-Aktie hat mittelfristig durchaus Potenzial, die Verschuldung ist jedoch nach wie vor sehr hoch.

Fraport steigert Umsatz und verbucht Quartalsgewinn

Im Auftaktquartal hatte Fraport mit Streiks von verschiedenen Gewerkschaften in Frankfurt zu kämpfen und damit eine schwierige Ausgangslage im ohnehin eher passagierschwachen Q1. Doch dank deutlich höherer Passagierzahlen und Preiseffekte konnte der Flughafenbetreiber trotzdem sehr ordentliche Zahlen präsentieren.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat Fraport den Umsatz um etwa 16 Prozent auf 890 Millionen Euro steigern können. Das EBITDA landete bei knapp 213 Millionen Euro und damit rund 34 Prozent über dem Niveau des Auftaktquartals von 2023. Unterm Strich blieb Fraport in Q1 ein Gewinn von 12,7 Millionen Euro – nach einem Minus von 32,6 Millionen Euro im Vorjahr.

Im Zuge der zum Teil überraschend starken Quartalszahlen hat Fraport die Prognose für 2024 bestätigt. In diesem Jahr plant das Unternehmen mit einem EBITDA zwischen 1,26 und 1,36 Milliarden Euro sowie mit einem Konzernergebnis zwischen 435 und 530 Millionen Euro.

Fraport-Aktie: Chancen und Hindernisse

Die Fraport-Aktie hat auf lange Sicht durchaus Kurspotenzial. Denn das Papier hat nicht nur im bisherigen Börsenjahr 2024 schwach performt, sondern kann insgesamt bisher nicht an die Zeit vor der Corona-Pandemie anknüpfen. Damit das gelingen kann, müssen jedoch mehrere Dinge mittelfristig funktionieren.

Zum einen wird sich das Unternehmen an den ambitionierten Zielen für die nächsten Jahre messen lassen müssen. So soll beispielsweise bis 2026 das Passagierniveau von 2019 wieder erreicht werden und auch die Wiederaufnahme einer Dividendenzahlung wird angestrebt.

Dafür muss sich jedoch zunächst auch der gigantische Schuldenberg (nach Q1 mehr als 8 Milliarden Euro) verringern. Die Kennzahl Netto-Finanzschulden zu EBITDA ist hier für den Konzern ausschlaggebend. Ende 2023 lag diese leicht verbessert bei 6,4 – das Ziel von Fraport ist zunächst, dass sich die Zahl dem Wert 5 annähert.

Fraport-Aktie, 10 Jahre – Quelle: https://aktienscreener.com