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Fraport-Aktie: Mehr Umsatz, aber auch mehr Verlust

Fraport-Aktie: Mehr Umsatz, aber auch mehr Verlust
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Fraport hat seine Zahlen zum ersten Geschäftsquartal 2023 präsentiert und dabei gemischte Gefühle bei Anlegern und Analysten ausgelöst. Zwar konnte der Flughafenbetreiber den Umsatz in Q1 überraschend kräftig steigern, aber auch der Verlust fiel höher aus als im Vorfeld erwartet worden war.

Die Fraport-Aktie ist nach den Quartalszahlen recht deutlich in den Keller gerauscht – mit einem Minus von gut 5 Prozent notiert das Papier nun bei rund 45 Euro (Stand: 04.05 ca. 12 Uhr). Seit Jahresbeginn hat die Fraport-Aktie mehr als 10 Prozent zugelegt, doch eine echte Rally ist bei dem MDAX-Konzern bisher nicht zu sehen. Ein sehr starkes Sommergeschäft könnte das jedoch ändern.

Fraport bestätigt nach Q1 die Jahresprognose

Auf der einen Seite hat Fraport ein ordentliches erstes Quartal 2023 hinter sich gebracht. Denn der bereinigte Konzernumsatz betrug mit rund 654 Millionen Euro fast 38 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Im Vorfeld hatten Analysten lediglich einen Konzernumsatz von 622 Millionen Euro erwartet.

Beim EBITDA traf das Unternehmen mit gut 158 Millionen Euro in etwa die Konsensschätzung, bezogen auf den Quartalsverlust wurde diese jedoch verfehlt: Analysten hatten mit einem Verlust von 19 Millionen Euro gerechnet – das tatsächliche Minus von knapp 33 Millionen Euro lag zwar deutlich unter dem Vorjahresverlust von 118 Millionen Euro, aber eben auch über dem der Prognose.

Mit diesen gemischten Zahlen um Rücken bestätigte die Konzernspitze die Jahresprognose – in 2023 soll das EBITDA weiterhin zwischen 1,04 und 1,2 Milliarden Euro. Das Ergebnis soll zwischen 300 und 420 Millionen Euro landen.

Fraport-Aktie: Anleger zeigen sich enttäuscht

EBITDA und Ergebnis konnten dem starken Umsatzwachstum nicht standhalten – unter anderem aufgrund dessen haben Anleger die Fraport-Aktie nach der Veröffentlichung der Q1-Zahlen nach unten geschickt. Nun wird es für den Flughafenbetreiber vor allem darauf ankommen, die hohen Kosten in den Griff zu kriegen, um die Jahresziele erreichen oder gar übertreffen zu können. Ein starkes Reisegeschäft im Sommer könnte sich jedoch auch für Fraport als Booster erweisen.