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Tesla: Elon Musk hat eine sehr schlechte Überraschung für Sie

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Elon Musk hatte einmal den Ruf als genialer Erfinder und Unternehmensgründer. Jetzt tritt er zunehmend in die Fußstapfen von Donald Trump – als Clown und dubiose Persönlichkeit. Sollten Sie deshalb einen Bogen um die Tesla-Aktie machen?

Tesla Gründer verkauft eigene Aktien ….

Nur wenige Tage, nachdem der Milliardär die 44 Milliarde US-Dollar teure Übernahme von Twitter abgeschlossen hatte, verkaufte er Tesla Aktien. Die Befürchtungen der Tesla-Aktionäre und -Fans haben sich bestätigt.  Elon Musk, der CEO des berühmten Herstellers von Premium-Elektrofahrzeugen, zahlt einen hohen Preis für seine Übernahme von Twitter.

… um die Twitter-Übernahme zu stemmen

Und es kommt wenig überraschend, dass Tesla dafür einen hohen Preis zahlen muss. Der amerikanische Milliardär hat über 19,5 Millionen Tesla-Aktien für einen Gesamtbetrag von 3,95 Milliarden Dollar verkauft hat.

Der Verkauf wurde in 38 Transaktionen an drei November-Tagen abgeschlossen, nur wenige Tage nach dem Abschluss der Twitter-Übernahme. Am 27. Oktober hat der Tech-Tycoon nach einer sechsmonatigen Auseinandersetzung, mit vielen überraschenden Wendungen und einem Zwischenstopp vor Gericht endlich Twitter übernommen – und aus dem Kurnachrichtendienst eine Witzbude gemacht.

„Das ist frustrierend für alle“

Elon Musk hat sich dazu nicht geäußert. Offenbar hatte er genug damit zu tun, bei den Zwischenwahlen für die Trump-Kandidaten zu werben. „Der Twitter-Deal bleibt in vielerlei Hinsicht ein Rätsel. Die Tesla-Aktien sind seit dem Twitter-Deal stark gefallen. Eine frustrierende Situation für alle”, so ein Analyst der Investmentfirma Wedbush.

Wenn sogar ein Milliardär Schulden machen muss

Die Übernahme von Twitter hat Musk zu viel gekostet. Ganze 44 Milliarden US-Dollar. Der Milliardär hat Schulden in Höhe von rund 13 Milliarden Dollar, die durch seine verbleibenden Anteile an Tesla im Rahmen der fremdfinanzierten Übernahme gesichert sind. Seit seiner Übernahme am 27. Oktober hat er versucht, Einnahmequellen für das soziale Netzwerk zu finden.

Die Werbetreibenden fliehen in Scharen

Das Problem ist, dass er noch tiefer in die Tasche greifen muss. Das Unternehmen verliert täglich 4 Millionen US-Dollar, so Musk. Ein Werbetreibender nach dem anderen storniert die Werbung für seine Produkte und Dienstleistungen auf der Plattform.

Einige Analysten halten sogar 85 US$ für möglich

Fazit: Die wirren Umstände um die Übernahme von Twitter rücken den Tesla-Gründer zunehmend in ein unseriöses Licht. Die Tesla-Aktie sah charttechnisch ohnehin schon schlecht aus, wie Sie oben sehen. Seit dem Twitter-Chaos ist noch einmal um -35 abgesackt. Die Bewertung ist aber mit einem KGV 47 auf Basis der Gewinnschätzung immer noch hoch – zumal Tesla vor allem gegenüber der europäischen Konkurrenz längst sein Alleinstellungsmerkmal verloren hat.

Die überwiegende Mehrzeit der Analysten hält aber weiter zu Tesla. 25 von 31 raten zum Kaufen bzw. Aufstocken, 12 wollen halten und 4 empfehlen den Verkauf. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt 289 US$, das niedrigste übrigens bei 85 US$.