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Fresenius Aktie: Fresenius – Gesundheit braucht jeder

Der Gesundheitskonzern Fresenius ist der einzige Konzern im DAX 30, der mit zwei Unternehmen im deutschen Leitindex gleichzeitig vertreten ist.

Der Mutterkonzern Fresenius SE & Co. KGaA (ISIN DE0005785604) und das Tochterunternehmen Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (ISIN DE0005785802), die Beteiligungsquote liegt bei rund 30 %.

Der Fresenius Konzern war auf mittlere und lange Sicht im DAX 30 stets ein sehr gutes Investment. So konnte die Aktie der Muttergesellschaft im aktuellen 5- und 10-Jahresvergleich mit Zuwächsen von 109% und 283% die Anleger erfreuen, im 3 Jahresvergleich war die Performance mit rund 8 % unterdurchschnittlich. Einzig auf Jahressicht war ein Minus von rund 7 % zu verzeichnen.

Bericht zum zweiten Quartal wird am 31.07. veröffentlicht

Die Umsatzzahlen des zweiten Quartals 2018 von Fresenius SE werden wie auch das erste Quartal etwas schwächer als das entsprechende Vorjahresquartal erwartet, der Gewinn pro Aktie im Vergleich dafür leicht höher und damit auf Niveau des ersten Quartals diesen Jahres. Damit sollten die fundamentalen Daten insgesamt an die stetige und solide Entwicklung des Konzerns der letzten Jahre anknüpfen.

Die Tochter Fresenius Medical Care

Die Vorzeigetochter ist weltweit führend in der Dialyse, insbesondere in den USA ist die Marktstellung sehr stark. Will ein Investor insbesondere in diesem Segment aktiv sein, dann kann er direkt diese Aktie kaufen. Jeder Investor im Mutterkonzern profitiert natürlich ebenfalls von dem Dialysegeschäft, ist aber durch die weiteren Geschäftsgebiete (Infusions- und Ernährungstherapie, Krankenhausbetrieb, Dienstleitungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen, um nur die wichtigsten zu nennen) stärker diversifiziert.

Nicht-zyklisches Geschäft ist gut prognostizierbar

Gesundheit ist für alle Menschen das Wichtigste im Leben überhaupt. Fresenius ist somit in einem fundamental wichtigen (Gesundheits-)Markt aktiv. Insbesondere als global führendem Anbieter von Produkten und Therapien für schwer und chronisch kranke Menschen kann das Unternehmen mit einer hohen und weiter steigenden Nachfrage rechnen.

In der Hauptversammlung vom 18.05.18 wurde zum 25-mal in Folge eine höhere Dividende beschlossen. Damit gehört das Unternehmen zu den wenigen Aktiengesellschaften, die jahrelang kontinuierlich in Umsatz, Ertrag, Gewinn und Gewinnausschüttung gewachsen sind. Dies zeigt die absolut stabile Geschäftsbasis.

Noch offene Wunden nach einer abgeblasenen Übernahme

Fresenius hatte im April dieses Jahres allerdings einen herben Rückschlag wegzustecken. Der Versuch den Generikaanbieter Akorn in den USA zu übernehmen wurde abgebrochen.

Börsendiagramme

Fresenius Aktie: Probleme mit Übernahmekandidat AkornDie Fresenius Aktie taumelt bedenklich, trotz erneuter Rekordbilanz. Schuld sind neue Unsicherheiten beim Übernahmeziel Akorn. › mehr lesen

Besonders interessant: nach Abbruch der Übernahme will die US-Firma nun die Übernahme gerichtlich erzwingen. Sollte der das juristische Tauziehen für Fresenius verloren gehen drohen hohe Kosten. Im Hintergrund geht es dabei um Unregelmäßigkeiten bei Medizintests, mit denen der Generikahersteller Akorn seit einigen Monaten zu kämpfen hat. Diese waren der Grund für die Absage der Übernahme.

Fresenius selber hatte im Jahr ähnliche Unregelmäßigkeiten in einem Werk in Indien, allerdings weniger umfangreich. Falls man den Rechtsstreit verlieren würde und Akorn übernehmen müsste sich Fresenius auch finanziell mit den Problemen auseinandersetzen.

Einschätzung der Rating-Agenturen

Fresenius SE wird von den Ratinggesellschaften als relativ risikoarme Aktie eingeschätzt. Mit einer per 31.03.2018 unveränderten Eigenkapitalquote von rund 41 % steht der Konzern finanziell auf gesunden Beinen. Im operativen Geschäft gehen die Analysten weiterhin von einer kontinuierlichen positiven Entwicklung aus. Gleichzeitig stufen sie die Aktie unverändert als klaren Kauf ein.

Resümee – Ansteckungsgefahr gering

Die Fresenius Aktie nimmt im Dax 30 eine besondere Stellung ein. Weitgehend losgelöst von Konjunkturzyklen ist die Aktie auch weit davon entfernt in den Focus von aktuell geführten Zolldiskussionen zu geraten. Insbesondere vor diesem aktuell hoch ansteckendem Virus ist der Fresenius Konzern auf Grund der Art des Geschäftes sehr gut geschützt.

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