Stabiler Goldmarkt
Mr N. N. in Kapitalschutz Akte zum Thema Gold als Geldanlage
vom 2. Februar 2010, 07:30 Uhr
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Am Goldmarkt ging es am gestrigen Montag wieder nach oben. Am Ende des Tages kostete die Feinunze Gold 1105 Dollar bzw. 794 Euro. Eine Unze Krügerrand konnte man beim günstigsten Edelmetallhandelshaus für 804 Euro kaufen und für 795 zum Verkauf andienen.
Silberpreis zieht mit nach oben
Auch der Silberpreis zog wieder an. Und zwar auf 16,63 Dollar bzw. 11,95 Euro. Eine Unze Wiener Philharmoniker konnte für 14,15 Euro erworben werden. Der höchste Ankaufspreis betrug im übrigen 12,80 Euro. Aus dem physischen Handel wird indes weiter von steigenden Ordervolumina, welche sogar das ganze Wochenende über anhielten, berichtet. Anzumerken ist weiter, dass die Kauforders weiterhin die Verkaufsorders deutlich überwiegen.
Ja, liebe Leserin, lieber Leser, anscheinend nutzen die Investoren jede Schwächephase am Edelmetallmarkt konsequent zum Kauf aus. Sicherlich wird auch das Thema Vermögensanomysierung eine gewiße Rolle spielen.
Spätestens mit dem Ausbruch der jüngsten Steueraffäre zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz dürfte das Thema "Schutz vor dem Staat" wieder ganz oben auf der agenda stehen. Es ist schon bezeichnend, wenn der amtierende deutsche Bundesverteidigungsminister gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung anmahnt, dass solche Ermittlungen" selbst in der BRD rechtsstaatlichen Maßstäben zu gehorchen hätten. Auch der Augsburger Weihbischof Losinger sieht im Aufkaufen der Daten nach Manier eines Hehlers einen eklatanten Verstoß" gegen die Rechtsstaatlichkeit.
Es ist aber am Ende des Tages eher unwahrscheinlich, dass die Bundesrepublik vom Ankauf der Daten absieht. Wenn es um Steuerdurchsetzung und -einnahmen geht, heiligt der Zweck scheinbar alle Mittel. Für weitsichtige und vorausschauend agierende Bürger bzw. Anleger sollte dieses brachiale Vorgehen wahrlich Warnung und Aufruf zugleich sein.
Warnung insofern, weil sich die Begehrlichkeiten des völlig überschuldeten Staates künftig nicht nur auf die Auslandsvermögen der Bürger konzentrieren werden. Auch das Inlandsvermögen wird wohl künftig nicht außen vor bleiben. Im Gegenteil, hier steht den Verantwortlichen ja die gesamte Klaviatur der fiskalischen Folterinstrumente zur Verfügung. Seien es Vermögensabgaben, Börsenumsatzsteuer, Erhöhung des Abgeltungssteuersatzes auf Kapitalerträge..etc..etc, es ist nur eine Frage der Zeit, ehe die Verantwortlichen diese Werkzeuge aus ihrer (Motten-)Kiste" holen werden.
Hinzu kommt ja noch weiter, dass im Zuge des höchst wahrscheinlichen Versuchs mittels einer Inflationierung die Staatsfinanzen halbwegs ins Lot zu bringen, die Papiergeldgläubiger durch negative Realverzinsung ohnehin grob zum Vermögensaderlass gebeten werden dürften.
Aufruf insofern, das Thema Vermögenssicherung und -anonymisierung noch mehr in den Vordergrund zu stellen. Und hier kommt man am Ende des Tages immer wieder zu Gold und Silber. Silber für die Optimisten, Gold für die Pessimisten, wie es Israel Friedman zu sagen pflegt.
Ja, Edelmetalle basieren auf keinem Versprechen und repräsentieren nichts anderes als ein Stück Freiheit in einem immer morscher" werdenden freiheitlich demokratischen Rechtsstaat.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Wolfgang Scheid (02.02. 2010 09:43 Uhr):
Der freiheitliche Rechtsstaat wird also immer "morscher", wenn Steuerflüchtlinge zur Verantwortung gezwungen werden ?? Ihre heutigen Aus führungen, die es sich wirklich nicht lohnt detailliert zu kommentieren, sind dermaßen neben der Kappe, dass man Ihnen die Schreibmaschine für alle Ewigkeiten wegsperren sollte. Ich hoffe nur, dass bei den in den nächsten Jahren zu befürchtenden Krawallen Ihnen die heißgeliebten Silber- und Goldmünzen zuallererst aus den gierigen Händen gerissen werden. Ihre Scheinmoral schreit zum Himmel: Gegen gierige Großbanker verbal vom Leder ziehen und gleichzeitig den schmierigen Kleinkapitalisten spielen; und das alles wohlüberlegt unter Pseudonym, spätestens jetzt sollte der Verlag Ihnen Ihre Maske vom Kopf reißen.
Antworten - Kommentar von Christoph Rimmek (02.02. 2010 12:45 Uhr):
Sehr geehrter Mr. N.N. Ich beziehe die Kapitalschutz-Akte seit langer Zeit, weil ich mit den Analysen und Aussagen, vor allem von Bill Bonner, sehr einverstanden bin. Bei der Lektüre dieses Artikels fühle ich mich aber zutiefst verunglimpft. Der anonyme Autor stärkt die anonymen Steuerhinterzieher in ihrem Gefühl, weitsichtig und vorausschauend zu sein. Dabei hat es der Staat gar nicht auf ihr Vermögen abgesehen, sondern nur auf die hinterzogenen Steuern, die diese "Eliten" schlicht und einfach dem Gemeinwesen entzogen haben. Alle Staaten dieser Welt könnten ihre Steuersätze erheblich senken, wenn es nicht diese Inseln der Geldhehler gäbe, die den Gaunern dieser Welt anonymen Unterschlupf gewähren. Es wird höchste Zeit, dass sich dieser Zustand ändert! Sie schreiben, dass wenn es um die Durchsetzung von Steuern gehe, scheinbar der Zweck die Mittel heilige. Sie haben Recht, der Zweck heiligt nicht alle Mittel. Auch ich habe ein mulmiges Gefühl dabei, an der Grenze der Rechtsstaatlichkeit zu agieren. Solange jedoch eine Kronzeugenregelung und eine Arbeit mit V-Männern legitim sind, ist wohl auch der Ankauf solch einer CD nicht zu beantstanden. Als langjähriger Steuerberater weiß ich um das Bedürfnis des Steuersparens sehr gut Bescheid, denn es ist durchaus legitim. Ich wehre mich jedoch dagegen, so zu tun, als müssten die Steuerhinterzieher dieser Welt vor dem Staat geschützt werden. Das Gegenteil ist richtig! Mit freundlichen Grüssen
Antworten - Kommentar von martin sampl (02.02. 2010 13:23 Uhr):
Hallo, wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir diesen Goldhändler verraten. Eine Unze Krügerrand konnte man beim günstigsten Edelmetallhandelshaus für 804 Euro kaufen und für 795 zum Verkauf andienen
Antworten - Kommentar von Rathmann (02.02. 2010 13:32 Uhr):
Sehr geehrter Herr N.N. Goldankauf 804.€ und 795.-€ Verkauf. Den Laden müssen sie mal sagen, das glaube ich nie, weil ich das schon paar mal angeboten habe, Die Gebühren nehmen einen Riesenanteil ein und fressen den gewinn auf,
Antworten - Kommentar von Rathmann (02.02. 2010 13:42 Uhr):
Sehr geehrte Damen und Herren, was tragen eigentlich die vielen deutschen Milliardären zum Staatsverschulden bei bzw. tun sie für die Bürger.Diese Herren könnten doch Arbeitsplätze schaffen, ohne Ende. Das Geld können sie niemals ausgeben. Der Staat blutet und pumpt Geld in den Markt und was geben diese vielen Milliadäre dazu oder leisten Hilfe. Der Staat macht Schulden bei der Bank und die Banken leihen sich Geld vom Staat, Das ist doch alles Schmierentheater, oder Das kann kein Bürger mehr glauben, was hier geschieht
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- Kommentar von schniby (02.02. 2010 17:14 Uhr):
Wir werden ein Volk von Sozialhilfeempfängern. Wozu noch sich Mühen. Mein Erspartes wird doch ohnehin weggesteuert.
Antworten - Kommentar von Jennie (02.02. 2010 18:48 Uhr):
Völlig in Ordnung das Geld zurückholen..Wenn endlich alle Konzerne,DAX30, ordentlich versteuern würden,zahlen ja nie mehr 5%,normale Bürger müssen 40% und mehr zahlen,würde es so etwas nicht geben! Der Staat würde nicht vorm Bankrott stehen! Den Steuerhinterzieher endlich die Schlupflöcher zumachen.
Antworten - Kommentar von Dr Papp Ernoene Ungarn (02.02. 2010 19:45 Uhr):
Das Kaufen von Informationen finde ich einfach eine Schweinerei! Korz und bündig. Die Verantwortlichen haben wohl vor Orwells 1984 in der Praxis einzuführen. Oh tempora, oh mores!
Antworten - Kommentar von Ralf Wahl (03.02. 2010 10:00 Uhr):
Hallo, der Ankaufspreis für den Wiener Betrug Euro 13,50 bei Münzversand Kleiner! MfG Ralf Wahl
Antworten - Kommentar von Mrs N N (13.02. 2010 12:34 Uhr):
Wer die Kommentare von Bill Bonner aufmerksam verfolgt hat, weiß sowoh,l wer sich hinter N.N verbirgt, als auch kennt er die andere nicht dämonische, nicht total verrückte Seite !
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