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Miriam Kraus
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Investieren in Rohstoffe: Geschichte
Die Rohstoffmärkte (wie zum Beispiel den Goldmarkt) hat es in unterschiedlicher Form schon immer gegeben, oder zumindest seit dem alten Griechenland und Rom. Sie haben sogar die dunklen Zeitalter überlebt und sind als örtliche Märkte im Mittelalter wieder aufgetaucht. Sie wurden von Handelsverbünden organisiert, zu denen sich Händler, Handwerker und Marktschreier zusammenfanden.
Während der nächsten Jahrhunderte entwickelten sich diese Märkte in England, Europa und auch in Japan und der neuen Welt zu Börsen, so wie wir sie heute kennen. Rohstoff-Börsen (US cash commodity exchanges) tauchten zuerst in New York für das Trading heimischer Produkte auf. Auch wenn heute keiner dieser Märkte mehr besteht, bilden sie die Grundlage für das Investieren in Rohstoffe, so wie wir sie aktuell kennen. Seit 1848, als das Chicago Board of Trade gegründet wurde, standen Futures für Rohstoffe als Mittel der Hersteller und Verbraucher zur Verfügung, die Preisbewegungen auszugleichen und sich gegen die Marktrisiken zu schützen, und waren darüber hinaus eine Möglichkeit für die Investoren, die Marktbewegungen zu kapitalisieren.
In ihren frühen Tagen wurden die Futuresmärkte in erster Linie genutzt, um die Lieferung der wirklichen Rohstoffe auszuführen. Heute führen weniger als ein Prozent der gesamten Futureskontrakte wirklich zu einer Lieferung gegen den Kontrakt. Es steckt also nicht ein Fünkchen Wahrheit hinter der Geschichte, dass man am Ende mit zweihundert Stück Vieh im Vorgarten dasteht, oder mit 1.500 Liter Orangensaft, der im eigenen Kühlschrank gelagert werden muss, oder dass ein LKW voll Getreide im Vorgarten abgeladen wird. Es sei denn, das ist es, was Sie wirklich wollen.
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Investieren in Rohstoffe: Boom
Aktuell erlebt die Welt einen Superzyklus bei den Rohstoffen – einen Boom bei den Ressourcen, der vermutlich noch ein weiteres Jahrzehnt andauern wird. Der Markt für Rohmaterialien ist vollständig aus dem Häuschen – wegen China, wegen Indien, wegen der scharf ansteigenden Nachfrage nach Öl und der zurückgehenden Energievorräte und der verheerenden Auswirkungen von Hurrikans auf die Ölproduktion in den amerikanischen Küstenregionen. Es ist wirklich an der Zeit, dass auch Sie sich für Ihre Finanzen den Einstieg in diesen Gewinnzyklus überlegen.
Die Geschichte ist voll von solchen Ereignissen, die einen entweder den Gang wechseln lassen oder dazu führen, dass sich der Magen umdreht, und jedes dieser Ereignisse hat seine eigene Bedeutung. Aber jedes einzelne steht mit den anderen über die endlosen Zyklen von Angebot und Nachfrage in Verbindung. Und während die Welt sich weiter um Ressourcen bemüht, sind die Möglichkeiten für einen gerissenen Anleger unbegrenzt. Und weil diese Produkte begrenzt sind, können wir davon ausgehen, dass die Nachfrage auch weiterhin steigen wird. Momentan erleben Sie einen der besten Augenblicke im Laufe der Geschichte, mit dem Trading von Rohstoffen Geld zu verdienen oder gar reich zu werden.
Blicken wir der Tatsache ins Auge – das Trading von Rohstoffen ist nichts für die Schwachen oder die Mutlosen, denn die Markt-Bewertung ist nicht immer ganz einfach. Man braucht ein gesundes Urteilsvermögen und muss einen gewissen Appetit für Risiken haben, ganz zu schweigen von dem notwendigen Kapital. Diese Märkte sind in Bewegung und sie bewegen sich schnell. Werfen Sie doch einfach einmal einen Blick auf all die Märkte in den vergangenen Monaten – Gold, Öl, Getreide, Rohstoffe generell, Aktienindizes, tropische Märkte, sie alle zeigen wilde Schlenker in beide Richtungen. Es gibt gewaltige Risiken aber auch unglaubliche Belohnungen im Rohstoffe-Markt für weitsichtige Investoren und Trader mit Erfahrung.
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Investieren in Rohstoffe: Zyklen
Zyklen bei den Rohstoffen können sehr vorhersehbar sein. Es gibt hier keine Generaldirektoren, die die Bücher frisieren. Es gibt keine Buchhaltungsfirmen, die die Gewinnberichte nach oben treiben und damit den jeweiligen Wertpapierkurs eines Unternehmens nach oben pushen. Es gibt einfach nur die Rohstoffpreise, die in Bewegung sind. Beim Trading auf diese Bewegungen kann man Geld verdienen, ganz egal, in welche Richtung sie sich bewegen.
Das Rohstofftrading wird häufig als die “letzte Bastion des reinen Kapitalismus auf Erden“ bezeichnet. Wo sonst kann man noch etwas verkaufen, das man nicht besitzt, und es eine halbe Stunde später zurückkaufen und mit einem Gewinn von hundert Prozent daraus hervorgehen? Wenige Investitionsvehikel bieten diese Aufregung, Flexibilität und die außerordentlichen Gewinnmöglichkeiten bei der Geldanlage in Rohstoffen.
Es ist leider so, aber die Gewinnmöglichkeiten sind oft dann am größten, wenn etwas schief geht. Sehen Sie sich die Zerstörungen durch den Hurrikan Katrina an. Wenn die Hurrikansaison in vollstem Gange ist, dann kann der Sommer wirklich lang werden. Oft haben die Bewohner der Golfküste noch kaum die Einzelteile aus dem Vorjahr eingesammelt, wenn es schon wieder an der Zeit ist, die Fenster mit Brettern zu verrammeln.
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Investieren in Rohstoffe: Absicherung
Im Jahr 2005 haben vier Stürme der Kategorie drei – Dennis, Katrina, Rita und Wilma – eine Schneise der Verwüstung und Zerstörung durch weite Teile der USA gezogen. Hurrikan Katrinas Winde und die hohen Wogen haben die Golfküste Ende August zerstört. Der Sturm in der darauf folgenden Flut forderte 1.300 Menschenleben und verursachte einen Schaden von geschätzten 100 Milliarden Dollar, womit dieser Hurrikan zur teuersten Naturkatastrophe der amerikanischen Geschichte wurde.
Niemand kann vorhersehen, was eine Sturmsaison bringen wird, aber einige Experten sagen, dass wir erst in den Anfangsphasen eines Superzyklus der Hurrikane stecken. Diese Zyklen dauern nach Experten-Beurteilung normalerweise 15 bis 20 Jahre an. „Hamster“-Positionen bei einigen von den Rohstoffen, auf die es ankommt und die bevorzugt davon betroffen sein könnten, könnten sich als eine sehr rentable Strategie erweisen.
So wie sich bestimmte Industriezweige für jede Sturmsaison wappnen, können sich Trader schützen, indem sie bei ihrer Portfolio-Entwicklung die betreffenden Rohstoffe in seriösem Maße hinzufügen und dabei Optionen oder sogar Futures in gewissem Ausmaße verwenden.
+++ Eintritt frei ins Paradies der Superreichen +++
Es gibt einen Markt, der in den vergangenen zehn Jahren eine 54-mal (!) höhere Rendite als der DAX abgeworfen hat (ohne Trading).
Die Renditen sind unschlagbar und vollkommen unabhängig von neuen Katastrophen an der Wall Street.
Machen Sie sich sofort startklar! Sie können bereits nach vier Monaten Ihr Kapital -nachweislich - verdoppeln!
Erfahren Sie mehr über das Rendite-Paradiesähnliche Beiträge:
- Die Mythen über Rohstoffe ausmisten
- Rohstoffe ein Wochenrückblick
- Die Mythen über Rohstoffe ausmisten, Teil 2
- Rohstoffe oder Rohstoffaktien
- Investieren Sie in Rohstoffe – und behalten Sie ihr letztes Hemd – Teil 1
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- USD gewinnt weiterhin Unterstützung
- Was haben Aktien und Rohstoffe insbesondere Zucker gemeinsam?
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- Der große Kollaps der Rohstoffe
Kommentare
- von Herrmann (26.12. 2009 17:04 Uhr):
Hallo kann man bei Ihnen auch nur in Rohstoffe investieren? mfG Herrmann
Antworten - von Marcus Kottinger (24.02. 2010 21:17 Uhr):
Sehr geehrte Frau Kraus, seit einigen Jahren lese ich nun täglich Ihre spannenden Nachrichten. Der Inhalt und die Kompaktheit Ihrer Texte ist sehr beindruckend und wirklich gut ausgeführt. Leider musste ich aber feststellen, dass Sie mit der letzten Ausgabe in den Chor der Griechenland Nörgler eingestiegen sind. Vor lauter Beschwerden und dieses oder ein anderes Land der PIGS fällt niemanden auf, dass es weit größere Schuldner auf diesem Planeten gibt. Erst gestern wurde der Schulden Stand des Vereinten Königreiches veröffentlicht. Je nach Statistik sind das bis zu 222% des BIP. Griechenland hat "nur" 78%. Das Kommentar der gut bezahlten Raitingagenturen war, Rating bleibt bestehen, die Höhe der Schulden ist noch im Toleranzbereich. Ich persönlich kenne Griechenland und seine Einwohner schon seit einigen Jahrzehnten. Ich habe auch gesehen, wie die Leute vor und nach dem EU-Betritt gelebt haben. Ich denke wenn es in den nächsten Monten doch noch zum Supergau auf den Finanzmärkten kommt, dann sind die Griechen, so wie die Spanier oder Italiener, sicher die ersten, die sich wieder gefangen haben. Der Grund dafür ist, dass diese Leute noch in der Lage sind zu improvisieren und auch soziale Netzwerke wirklich noch funktionieren. Das ist ganz sicher anders als bei uns in Mitteleuropa. Ich denke wir sollten darüber mal nachdenken und nicht ob der Euro ein Mitglied weniger hat oder nicht (was aller Voraussetzung nach sowieso zum Kollaps des selben führt) Liebe Grüsse.
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