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Goldpreisentwicklung

Goldpreisentwicklung

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Die Goldpreisentwicklung ist von vielen Faktoren abhängig. Angebot und Nachfrage, die Wirtschaftslage und auch die Politik beeinflussen den aktuellen Goldpreis. Auf den folgenden Seiten bereiten unsere Goldexperten die aktuellsten Entwicklungen für Sie auf.

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Gold als Geldanlage

Gold übt seit jeher eine einzigartige Faszination auf die Menschen aus. Dieser Umstand und die begrenzte Verfügbarkeit des Edelmetalls machen Gold zu einer begehrten und äußerst sinnvollen Geldanlage. Die Gründe, die für ein Goldinvestment sprechen, die verschiedenen möglichen Anlageformen und aktuelle Einschätzungen zur Goldpreisentwicklung durch die Experten des Investor Verlags, finden Sie auf diesen Seiten. Lesen Sie zunächst, welche unterschiedlichen Möglichkeiten Sie haben, wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, Ihr Geld zu Gold zu machen.

 

Investitionsmöglichkeiten in Gold

 

Exchange Traded Funds (ETFs)

Wer sich für eine Anlage in Gold interessiert, aber keins physisch in Form von Barren oder Münzen im Safe halten will, hat die Möglichkeit auf einen physisch unterlegten Gold-ETF zu setzen. Echte ETFs sind Fonds die physisches Gold verwalten.

Der Clou bei ETFs ist, dass sie als Sondervermögen vor der Insolvenz des Anbieters geschützt sind. Im Ernstfall wäre der physische Bestand an Gold vorhanden.

 

Fees and Expenses

Fondsverwalter agieren nicht gratis. Es gilt darauf aufzupassen, ob die Gebühren vom Goldbestand abgezogen oder anders verrechnet werden. Zieht man die Gebühren vom Bestand ab, spiegelt sich dies im NAV des Fonds wieder. Für den Anleger bedeutet dies, dass die Menge an Gold die durch einen Anteil am Fonds repräsentiert wird, graduell abnimmt.

 

Physische Auslieferung

Für die meisten ETFs ist die physische Auslieferung nicht im Sinne des Erfinders. Zumindest wenn es sich um kleine Volumina handelt. Bei allen echten ETFs besteht die Möglichkeit, sich das physische Gold ausliefern zu lassen.

 

Exchange Traded Commodities (ETCs)

Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen und unterliegen dem Emittentenrisiko. ETFs gelten als Sondervermögen und sind vor der Insolvenz des Anbieters geschützt. Bei diesen lässt sich diese klare Abgrenzung nicht so klar vornehmen.

In Deutschland gibt es keine Goldfonds, die zu 100% in physisches Gold investiert sind und als Sondervermögen gelten. Der Gesetzgeber hat dies nicht vorgesehen. Laut Gesetzgeber darf Gold maximal 30% eines Fondsvolumens ausmachen.

Dies ist die Patsche in der die deutschen Anbieter sitzen. Ein als Sondervermögen deklarierter Goldfonds geht nicht, aber Zertifikate entsprechen nicht den Sicherheitsbedürfnissen vieler Anleger.

ETCs sind (besicherte) Schuldverschreibungen. Die meisten Anbieter würden es vorziehen, wenn sie einen richtigen ETF anbieten könnten. Einige Anbieter betrachten ihre ETCs als eine Art Ausnahme- oder Sonderstatusvehikel.

ETCs unterscheiden sich durch einen Punkt von den ausländischen ETFs: Man kann sie nach deutschem Recht nicht als Sondervermögen deklarieren. Ansonsten sind sie zu 95-100% in physischem Gold investiert. Sie verleihen es nicht und verwalten das Gold nur.

ETC-Anbieter verbriefen nicht ohne Grund das Recht, sich Gold physisch ausliefern zu lassen. Und das in kleinen Mengen.

Die Idee dahinter ist folgende: Wird der Anbieter zahlungsunfähig, bekommen die Anleger Zugriff auf das Gold, womit der Nachteil des Emittentenrisikos (weil ETC ist Schuldverschreibung) entfällt.

Aufgrund der Deklarierung der ETCs als Schuldverschreibung hat der Anleger theoretisch weder ein Eigentums- noch ein Sicherungsrecht am Goldbestand. Geht der Emittent baden, verschenkt er nicht den kompletten Goldbestand. Anleger haben in so einem Fall Einbußen.

Ich rechne an dieser Stelle die ETCs zur physischen Anlage hinzu. Sie kaufen Gold auf dem Papier kaufen, sich dieses aber physisch ausliefern lassen können. Mit einem ETC kaufen Sie ein börsengehandeltes Wertpapier mit allem was dazu gehört (Kurssteigerung, Handel, Kauf und Verkauf rund um die Uhr), gleichzeitig steckt hinter dem ETC der tatsächliche Wert in Form des physisch eingelagerten Goldes auf das Sie ein Anrecht zur Lieferung haben. Erst, wenn Sie die Auslieferung beantragen, bezahlen Sie die Aufschläge für Scheide -, Schmelz - und Transportkosten.

Die physische Goldanlage ist eine langfristig immer zu favorisierende Strategie und sollte zur Absicherung eines Depots vorliegen.

 

Weitere Anlagemöglichkeiten

 

Goldkonto

Dies ist ein Konto bei einer Bank, das praktisch in der Währung Gold angegeben wird. Hierbei zahlen Sie einen bestimmten Betrag auf das Konto ein. Die Bank erwirbt den Goldbestand für den Kunden. Sie können jederzeit Geld von diesem Konto abheben. Der Kontostand verändert sich je nach Veränderung des Goldpreises in US-Dollar.

Allerdings händigt man Ihnen den physischen Bestand an Gold nicht aus. Andererseits fallen keine Lagerkosten an. Bedenken Sie, dass hierbei eine Art Währungsrisiko besteht, da die Veränderung des Goldpreises in US-Dollar angegeben wird. Zinsen schreibt man Ihnen ebenfalls nicht gut.

Grundsätzlich gilt es bei allen Edelmetallkonten auf die Bonität des Anbieters zu achten. Wenn es sich um nicht zugewiesenes Edelmetall (vornehmlich Gold) handelt, würde im Fall der Fälle das Edelmetall bei einer Insolvenz in die Konkursmasse mit einfließen. Anders ist dies bei einem Edelmetalldepot. Banken verbuchen das Edelmetall wie ein Wertpapier.

 

Besser Golddepot

Ein Golddepot ist am ehesten mit einem Goldkonto vergleichbar. Der Vorteil ist, dass das Gold nicht in der Bilanz der verwahrenden Gesellschaft auftaucht. Es zählt damit nicht zum Vermögen der Gesellschaft und fließt im Falle einer Insolvenz nicht in die Konkursmasse mit ein. Das Golddepot wird wie Sondervermögen behandelt.

Es besteht die Möglichkeit (einem Golddepot oder Goldkonto entsprechend) das Gold zum Tageskurs zu veräußern.

 

Goldzertifikate

Goldzertifikate verbriefen das Recht sich den Wert des verbrieften Goldes vom Emittenten auszahlen zu lassen. Viele Investmentbanken bieten sie an. Der Wert der Zertifikate verändert sich mit der Veränderung der Goldmarktpreise. Achten Sie bei Emittenten auf die geringste Spanne zwischen An- und Verkaufskurs.

Ebenso gibt es die Möglichkeit von Index-Zertifikaten, auch mit Hebeleffekt. Hierbei setzen Sie zum Beispiel auf einen Index aus Goldminenaktien, die bestimmte Kriterien erfüllen müssen, um in diesen Index aufgenommen zu werden. Bei einem Hebelzertifikat benötigen Sie nur einen Teil des Kapitals.

Zertifikate unterliegen als Inhaberschuldverschreibung dem Emittenten-Risiko. Wenn der Emittent/die Bank pleite geht, ist das Zertifikat im schlimmsten Fall futsch.

 

Goldfonds

Neben den ETFs können Sie einem Fondsmanger bei der Auswahl der best-performenden Gold-Aktien Vertrauen entgegen bringen.

 

Optionsscheine

Sie geben dem Inhaber bei Optionsscheinen das Recht innerhalb einer fixierten Frist Gold zu einem bestimmten Preis zu kaufen.

Ebenso spekulativ ist die Anlage in CFDs ,die für kurzfristig und spekulativ orientierte Trader gedacht ist.

 

Anlage in Goldaktien

Sie haben es in erster Linie mit einem Wertpapier zu tun, welches den Anteil an einer Gesellschaft verbrieft. Goldaktien unterliegen den Schwankungen an den Aktienmärkten.

Auf der anderen Seite funktionieren Goldaktien fast wie Hebelprodukte auf den Goldpreis. Sofern Sie ein gesundes Unternehmen aussuchen, wird es wenn der Preis steigt, die Kosten gleich bleiben und sofern es ungehedgt ist, also an der aktuellen Gold-Spotpreis-Entwicklung partizipieren kann, seine Gewinne steigern können. Dies drückt das Kurs-Gewinn-Verhältnis KGV und verspricht ein gutes Kurspotenzial.

Umgekehrt kann die Sache auch in die Hose gehen. Aufgrund des Hebeleffekts bei fallenden Goldpreisen zum Beispiel, oder wenn Sie sich ein ungesundes Unternehmen ausgesucht haben. Eines dessen Kosten zu hoch sind oder eines, das Probleme bei der Finanzierung hat.

Dennoch gehören Goldaktien in einem Umfeld steigender Goldpreise in ein gut diversifiziertes Portfolio. Seien Sie bei der Auswahl der einzelnen Aktien umsichtig. Suchen Sie sich alle nötigen Informationen, sehen Sie sich die Bilanzen gut an und entscheiden Sie nach fundamentalen Kriterien.

 

von
Miriam Kraus
Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine gesuchte freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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Kommentar von Urban Ketterer

Guten Tag ,wie kommt mann an ein Indexzetifikat Gaold mit Hebelwirkung und wie hoch ist der kleinste Einsatz von Geldmitteln in euro Danke für die Rückantwort Geuß Urban Ketterer

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