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Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sicherten nicht nur zahlreiche westliche und asiatische Nationen sowie überregionale Institutionen dem Land finanzielle und militärische Unterstützung zu, auch zivilgesellschaftliche Organisationen und Akteure trugen zur Kriegskasse der Ukraine bei.

Ein Aspekt dieser Graswurzel-Finanzierung sind Spenden an Regierungs- und Wohltätigkeitsorganisationen in Kryptowährungen, die sich Stand Mai 2022 auf rund 125 Millionen US-Dollar in Bitcoin, Ethereum, Tether und kleineren Tokens beliefen. Wie die nachfolgende Statista-Grafik auf Basis einer Analyse von Chainalysis zeigt, scheint sich die russische Seite mit dem Sammeln von Krypto-Spenden deutlich schwerer zu tun.

Die Regierung der Ukraine hat Wallets für einzelne Ministerien eingerichtet

Bis Juli 2022 konnte der Blockchain-Datenaggregator 54 russische Organisationen ausmachen, die Spenden in Kryptowährungen erhalten haben. Insgesamt belaufen sich diese allerdings nur auf rund 2,2 Millionen US-Dollar, größtenteils in Bitcoin, die laut weiterführender Social-Media-Recherche von Chainalysis vor allem für die Ausrüstung paramilitärischer Gruppen verwendet worden sein sollen.

Während die ukrainische Regierung selbst Wallets für Organe wie das Gesundheitsministerium oder die Armee eingerichtet hatte, lässt sich das Defizit entsprechender Aktionen auf russischer Seite zum Teil durch die Einstellung Russlands zu Kryptowährungen erklären. Seit January 2021 ist das Bezahlen mit Kryptowährungen im Land verboten, vergangenen Juli verabschiedete Präsident Wladimir Putin eine Anpassung des entsprechenden Gesetzes, das jetzt auch die Nutzung von NFTs und Sicherheits-Tokens als Zahlungsmittel untersagt.