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SWIAT: DekaBank gründet eigenes Blockchain-Unternehmen!

Inhaltsverzeichnis

Aktuell kommen aus dem Sparkassen-Sektor erneut sehr interessante Entwicklungen. Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit einem Volumen an verwalteten Kundengeldern in Höhe von rund 380 Milliarden Euro sowie über 5 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Die DekaBank ist als 100-prozentige Tochter der deutschen Sparkassen fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe.

Die DekaBank bündelt zukünftig ihr Blockchain-Know-How in der SWIAT GmbH. Kern der hundertprozentigen DekaBank-Tochter ist die Transaktions- und Innovationsplattform SWIAT (Secure Worldwide Interbank Asset Transfer). Geschäftsführer von SWIAT ist Henning Vollbehr. Der Diplom-Mathematiker war bei der HSH Nordbank Derivatehändler und zuständig für die quantitative Analyse, bevor er 2006 zur Deka wechselte. Hier baute er das Trading Desk für Aktienderivate und strukturierte Produkte auf. Zuletzt verantwortete er die Weiterentwicklung der Front Office Systeme des Kapitalmarktgeschäfts – und war der Projektleiter für SWIAT.

Die Sparkassen forcieren die Digitalisierung und Tokenisierung ihrer Geschäftsbereiche!

Auf der SWIAT-Plattform können schon heute Wertpapierprozesse digitalisiert werden. Wofür bislang etwa bei der Emission eines Wertpapiers aufwendige Abstimmungen und Dokumentationen bis hin zur klassischen Papierurkunden notwendig waren, reichen heute schon wenige Klicks für eine Umsetzung in Echtzeit. Der Prozess wird so nicht nur effizienter, schneller und günstiger, sondern auch sicherer.

SWIAT soll zukünftig zu einem Marktkonsortium aufgebaut werden und bietet Banken, Asset Managern und Infrastrukturdienstleistern an, Teil der Plattform zu werden und offene Schnittstellen zu nutzen. Die Plattform stellt dazu eine gemeinsame Blockchain-Infrastruktur zur Verfügung, auf der die Teilnehmer eigene Produkte entwickeln und an den Markt bringen können. SWIAT stößt dadurch die Tür in die neue Finanzwelt auf. Auf der Plattform können Finanzinstitute innovative Geschäftsmodelle entwickeln und die Infrastruktur für ein neues digitales Finanzökosystem entscheidend mitprägen.

Das Ziel von SWIAT ist es, die noch weitgehend fragmentierten Prozesse innerhalb der Branche abzulösen und gemeinsame Standards für die internationale Wertpapierabwicklung zu schaffen. Die DekaBank ist sich offensichtlich bewusst, dass die Digitalisierung und Tokenisierung die Finanzmärkte in den nächsten Jahren deutlich verändern wird.

Finanzmarktteilnehmer müssen daher sicherstellen, dass sie zukunftsfähig bleiben. Die DekaBank verfolgt hierzu die chancenreiche Kooperation bei Infrastrukturthemen, durch den Ausbau von SWIAT. Weil die Plattform die Prozesse und Mechanismen der teilnehmenden Institute nutzt und sich in deren bestehende Infrastruktur integrieren lässt.