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Zwei gute Signale für Bitcoin – und doch ist Vorsicht angebracht!

Inhaltsverzeichnis

Die Aufwärtsbewegungen bei den großen Kryptowährungen – vor allem bei Ether – sind wesentlich stärker als bei den Aktienindizes. Dieser Anstieg hat Gründe. Tatsächlich gibt es endlich mal wieder gute Signale aus dem Kryptosektor, seit Bitcoin, Ether und Co. Mitte Juni ihre (vorläufigen) Tiefs markierten.

Das erste wichtige Signal: die Folgewirkungen der Zusammenbrüche des Krypto-Finanziers Celsius Network und des größten Krypto-VC-Fonds Three Arrow Capital (3AC) scheinen eingedämmt zu sein. In den vergangenen zwei Wochen haben wir keinen Dominoeffekt erlebt. Sehr gut.

Ein gutes Zeichen: Bitcoin-Kurs reagiert nicht mehr auf schlechte Nachrichten

Dazu kommt ein weiterer wichtiger Punkt, den wir beim Leitwolf der Kryptowährungen sehen: Bitcoin reagiert nicht mehr auf negative Nachrichten. So sorgte die Meldung, dass Tesla 75 % seiner Bitcoin-Bestände verkauft hat, nur ganz kurz für Kursverluste. Danach stieg Bitcoin sofort wieder an. Anfang Juni hätte die gleiche Meldung mindestens für einen Kursrutsch von -5 % bei Bitcoin gesorgt.

Auch die jüngste Zinsanhebung der US-Notenbank Fed um satte 0,75 Basispunkte führte zu keinen Verlusten bei Bitcoin. Bei der letzten Zinsanhebung brach Bitcoin massiv ein. Das ist ein sehr gutes Zeichen. In der Charttechnik ist ein kurzfristiger Aufwärtstrend von Bitcoin einwandfrei intakt, was ebenfalls positive Unterstützung bietet.

Vorsicht: Krypto-Superfans verkaufen Krypto-Bestände im großen Stil

Aber – und Sie wissen, dass ein „aber“ kommen wird: genau wie an den Aktienmärkten dürfen wir die jüngste Erholungsbewegung bei den Kryptos nicht überbewerten. Bitcoin – und damit der Kryptomarkt – besitzen inzwischen eine hohe positive Korrelation mit dem Nasdaq Index.

Kommt es im Herbst zu einer Korrektur beim Nasdaq und Börsianer reduzieren das Investment-Risiko in ihren Depots, werden auch Bitcoin und die Kryptowährungen fallen. Es ist auffallend, dass große Krypto-Bullen wie Elon Musk (Tesla) oder Fondsmanagerin Cathie Wood (ARK Invest ETFs) in den letzten Wochen Krypto-Bestände massiv abgebaut haben. Solche Warnzeichen sollte man nicht übersehen.

Fazit: Wir haben immer noch die Gefahr einer neuen Pleitewelle: Wenn Bitcoin in einer weiteren Korrekturbewegung auf 15.000 USD oder auf 10.000 USD abrutschen sollte, werden bei einigen Krypto-Finanzunternehmen die nächsten Margencalls klingeln. Dann kriegen wir die nächste Pleitewelle. Behalten Sie jetzt einen kühlen Kopf und verfallen Sie nicht in blinde Gier. Laufen Sie der Rallye nicht hinterher.