Dollar bleibt Weltwährung Nummer eins
J. Christoph Amberger in Baltimore in Traders Daily
vom 25. Februar 2010, 12:00 Uhr
ENL5462
*** Allen Unkenrufen zum Trotz: Der Dollar dominiert als die primäre Weltwährung, und er war in 89% aller Devisen-Trades involviert. Das Traden mit Derivaten wie Währungs-Optionen, Zins-Swaps und ähnlichen Instrumenten hat um 76% zugenommen.
*** Brüssel sägt weiterhin an den Fundamenten des Stabilitätspaktes von Maastricht. Nachdem die Regeln schon aufgeweicht worden waren, um die deutschen und französischen Defizitüberschreitungen zu ermöglichen, denken die Eurokraten jetzt darüber nach, Griechenland eine „Sie kommen aus dem Gefängnis frei"-Karte zu überlassen. Trotz der jüngsten Enthüllungen darüber, dass das Land jahrelang das eigene Schuldenniveau ernsthaft untertrieben hat.
Und es sieht so aus, als ob die deutsche Regierung dieses Jahr ein Rekord-Defizit haben wird. Ok, das ist nichts gegen die Größe der amerikanischen Defizite (aber die deutsche Volkswirtschaft ist ja auch nicht so groß wie die amerikanische).
Allerdings kann mich die fortgesetzte Expansion der Schulden - in Kombination mit stagnierendem oder geringem Wirtschaftswachstum - bei Europas größten Volkswirtschaften nicht davon überzeugen, dass das ausreichend ist, um den Euro langfristig auf seinem aktuell hohen Niveau zu halten.
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