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Strategien für CFDs: Eine Übersicht

Heutzutage gibt es zahlreiche Videos und Bücher, die sich mit den unterschiedlichen CFD-Strategien auseinandersetzen. Doch Theorie und Praxis müssen nicht immer ident sein. Aus diesem Grund ist es ratsam, wenn der unerfahrene Trader zu Beginn ein CFD Demokonto nutzt. Aber auch erfahrene Trader sollten Demokonten nutzen, wenn sie neue Strategien ausprobieren möchten.

Die unterschiedlichen CFD-Strategien

Es gibt zahlreiche CFD-Strategien und verschiedene Ansätze, wie diese definiert werden können. Möchte der Trader langfristige Erfolge verbuchen, sollte er sich aber nicht nur mit den unterschiedlichen Strategien befassen – er benötigt auch Vorkenntnisse und sollte sich mit der Thematik der Charttechnik befassen.

Trader, die nur auf ihr Bauchgefühl und Glück vertrauen, gehen ein extrem hohes Risiko ein.

Die Trendfolgestrategie

Die Trendfolgestrategie zählt zu den bekanntesten CFD-Strategien. Dabei verfolgt die Strategie den Gedanken, dass sich die vielen Anleger nicht irren können. Der Trader schwimmt also mit dem Strom und orientiert sich an den Mustern der Mehrheit. Schlussendlich ist die Wahrscheinlichkeit eines bestehenden Trends höher als die Umkehr.

Jedoch bedeutet das nicht, dass die Strategie zu 100 Prozent sicher ist – auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer Trendwende gering ist, so kann diese dennoch eintreten.

Die Kontra-Trend-Strategie

Die Kontra-Trend-Strategie ist das Gegenstück zur Trendfolgestrategie. Der Name ist bereits Programm – der Trader handelt also gegen den bestehenden Trend. Anfänger, die gerade einen Deutschen Forex Broker gefunden haben, sollten aber vorsichtig sein: Die Kontra-Trend-Strategie ist nämlich nicht ungefährlich und mitunter auch derart komplex, dass die Einsteiger durchaus Fehler machen können, die am Ende für horrende Verluste sorgen.

Schlussendlich werden viele Trader durch die möglichen Gewinne geblendet – es kann sehr wohl lukrativ sein, wenn man auf das Ende eines Trends setzt, jedoch bedeutet das nicht, dass man automatisch richtig liegt.

Moving Average Crossover

Entscheidet sich der Trader für die Moving Average Crossover-Strategie, so nutzt er für die Trendfindung zwei gleitende Durchschnitte mit einer variierenden Länge. In der Regel werden 7-Tages- und auch 30-Tages-Durchschnitte kombiniert. Befindet sich der 7-Tages-Durchschnitt also unter dem 30-Tages-Durchschnitt, wobei er diesen dann daraufhin kreuzt, kann das ein Zeichen für einen steigenden Kurs sein. Umgekehrt wäre es ein Zeichen für einen fallenden Kurs.

Die Swing-Strategie

Die Kurse entwickeln sich – zumindest auf mittel- oder langfristige Sicht – nie geradlinig. Der Umstand, dass die Kurse immer wieder steigen und fallen, wird vom Swing-Trader genutzt. Dabei wird ein CFD am tiefsten Punkt gekauft und in weiterer Folge am höchsten Punkt verkauft. Die Strategie kann mit verschiedenen Indikatoren verbunden werden, die den Handel vereinfachen.

Der Hebel

Trader, die sich für die Trend- oder Kontra-Trend-Strategie entscheiden, können, sofern sie früh genug einsteigen, hohe Gewinne erzielen. Das liegt auch an der möglichen Hebelwirkung. Seitwärtsphasen sind oft das erste Anzeichen, dass der Trend vor dem Ende steht. S

omit kann der Trader auf fallende oder auch auf steigende Kurse setzen, sodass er am Ende hohe Gewinne realisieren kann. Zu beachten ist, dass die Höhe des eingesetzten Hebels aber nicht nur für Gewinne sorgt – auch Verluste sind möglich, die keinesfalls unterschätzt werden dürfen.

Der Trader sollte sich nie für einen hohen Hebel entscheiden, sofern er sich unsicher ist – attraktive Gewinne sind zwar möglich, jedoch kann der hohe Hebel auch einen extrem hohen Verlust verursachen.

Das Risiko darf keinesfalls unterschätzt werden

Entscheidet sich der Trader für den spekulativen Handel mit CFDs, so muss er sich bewusst sein, dass es sich um riskante Geschäfte handelt. Damit das Risiko reduziert werden kann, sollten verschiedene Strategien genutzt werden. Kursverläufe und Bewegungen sind relevant; vor allem Einsteiger, die noch keine Erfahrungen auf dem Gebiet sammeln konnten, müssen vorsichtig sein und sich im Vorfeld mit der Materie befassen.

Nur dann, wenn genügend Informationen eingeholt wurden, sollten erste Positionen eröffnet werden.

Auch wenn die Trend- und Kontra-Trend-Strategien – zumindest in der Theorie – hohe Gewinne versprechen, so bedeutet das nicht, dass die Gewinne auch tatsächlich realisiert werden.

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