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Krones AG

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  • ISIN: DE0006335003
  • WKN: 633500
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Die KRONES Aktie in der Langzeitbetrachtung

Die Krones AG hatte ihr Börsendebüt am 29.10.1984 und ist im MDAX gelistet. 42,21 Prozent der Aktien sind im Streubesitz. Die Familie Kronseder hält 53,28 Prozent der Aktien. Da über die Mehrheit der Aktien in Familienbesitz liegt, ist die Eigenkapitalquote von 38,51 Prozent ausreichend.

Ende November 1998 erreichte die Krones Aktie ihren Tiefstkurs bei 7,16 Euro. Danach ging es in einem steilen Aufwärtstrend bis zum Höchstkurs von 64,09 Euro Ende Oktober 2007.

Im Zuge der Finanzkrise kam es bis Ende März 2009 zu einer Korrektur bis 22,20 Euro. Nach einer kurzen Aufwärtsbewegung dümpelt der Aktienkurs seit Dezember 2011 im Bereich von 35 bis 40 Euro.

 

 

Krones AG: Weltweit führender Spezialist für Abfüllung und Verpackung

Die Krones AG ist weltweit führend in der Produktion von Maschinen und kompletten Anlagen für die Intralogistik sowie die Getränke- bzw. Flüssigkeitenabfüllung und -verpackung. Zusätzlich plant die Krones AG Fabriken für die Getränkeindustrie.

Zudem ist die Krones AG Spezialist im Recycling von PET-Flaschen, damit diese im Lebensmittelbereich wieder verwendet werden können.

Im After-Sales-Segment offeriert die Krones AG Dienstleistungen wie die Montage, Inbetriebnahme oder Wartung der Anlagen. U.a. enthält das Produktprogramm der Krones AG die Streckblastechnik, aseptische Abfüllung, Etikettier-, Verschließ-, Palettierttechnik und die Brautechnologie.

Die Krones-Anlagen verarbeiten Tag für Tag unzählige Flaschen, Dosen und sonstige Behältnisse in der Getränke-, Nahrungs-, Chemie-, Pharma- und Kosmetikindustrie. Die Krones AG bietet dabei alle Produkte und Dienstleistungen aus einer Hand und ist so für ihre Abnehmer zu einem Rund-um-Partner geworden.

 

40 Tochtergesellschaften weltweit

Hauptsitz der Krones AG mit weltweit 11.389 Mitarbeitern ist Neutraubling bei Regensburg, wovon etwa 8.900 Mitarbeiter in Deutschland arbeiten.

Zudem ist die Krones AG weltweit mit 40 Tochtergesellschaften präsent – u.a. auch in Russland, Indonesien, Malaysia, Indien und Südafrika. In Flensburg, Neutraubling, Nittenau, Freising und Rosenheim werden neue Maschinen und Anlagen gefertigt.

 

Von Etikettiermaschinen bis zum Komplettabfüller

Die Gründung der Krones AG fiel mitten in die Jahre des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. 1951 startete der Pionier Hermann Kronseder in Neutraubling mit der eigenen Konstruktion und Produktion halbautomatischer Etikettiermaschinen.

In den 1960er Jahren kamen zum Maschinenprogramm Packmaschinen und Füllsysteme hinzu. Von 1983 bis 2000 ergänzte die Krones AG mit der Übernahme anderer Unternehmen ihr Angebot um Maschinen für die Getränkeindustrie.

1997 fiel der Startschuss zur Herstellung von Streckblasmaschinen für die Produktion der PET-Flaschen. Die Krones AG lieferte 2000 die erste Anlage zur aseptischen Abfüllung empfindlicher Getränke.

Die PET-Recycling-Anlage zur Aufbereitung von PET-Flaschen ging 2002 in Betrieb. 2008 entwickelte die Krones AG die die mit 6,6 g leichteste Verkaufsverpackung für die PET-Flasche und erhielt dafür den Deutschen Verpackungspreis.

Die Krones AG führte 2010 ein neues Mikrowellen-Erhitzungssystem zur Energie einsparenden Herstellung von PET-Flaschen am Markt ein.

2011 ging es Schlag auf Schlag. Das neu entwickelte ProShape, ein Verfahren zur Produktion asymmetrischer und ovaler Kunststoff-Behälter wurde ebenfalls mit dem Deutschen Verpackungspreis prämiert. LitePac, eine neue Verpackungsvariante für Getränke, kam auf den Markt.

 

Trotz rückläufiger Gewinne im ersten Halbjahr bestätigt die Krones AG ihre Jahresziele

Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro. Der Auftragseingang verzeichnete ein Plus von 0,3 Prozent und lag bei 1,33 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sank um 7,5 Prozent auf 64,0 Millionen Euro und die EBT-Marge von 5,5 Prozent auf 5,0 Prozent.

Das Ergebnis je Aktie reduzierte sich von 1,62 Euro auf 1,47 Euro. Nach Steuern fuhr die Krones AG einen um 10,2 Prozent geringeren Gewinn von 44,2 Millionen ein. Trotzdem hält die Krones AG an ihren Jahreszielen fest. Sofern sich die Euro-Schuldenkrise nicht weiter verschärft, erwartet die Krones AG gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzanstieg um bis zu 4 Prozent.

 

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