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Evonik Industries NA O.N.

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  • ISIN: DE000EVNK013
  • WKN: EVNK01
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Evonik Industries Aktie: Stimmt die Chemie?

Wenn es um Spezialchemie und Hochleistungsmaterialien geht ist Evonik Industries auf der Welt fast ungeschlagen. Der Großkonzern mit Sitz in Essen ist einer der weltweit führenden Hersteller der Branche und bietet eine breitgefächerte Produktpalette für den Endkonsumenten an.

Wichtige Wachstumsfelder sind die Bereiche Kosmetikwirkstoffe, Additive für Nahrungs- und Futtermittel, Pharma und Biotechnologie, Ölfeldchemikalien, Membranen, Verbundwerkstoffe und Elektronikmaterialien.

Aus RAG werde Evonik

Entstanden ist Evonik Industries aus dem früheren Kohle-Unternehmen RAG und ist als internationale Marke in 100 Ländern mit 24 Produktionsanlagen aktiv. Es führt in dem Sinne die Tradition des Ruhrgebietsstandortes weiter, modern und international gut vernetzt.

Bei seiner Gründung 2007 war das Ziel, den Fokus auf drei Geschäftsbereiche zu legen: Chemie, Energie und Immobilien. Durch Zielkonsolidierung im Unternehmen steht das Augenmerk heute besonders auf spezialchemischen Produkten und Zusätzen.

Das Jahr 2016 gestaltet sich bislang schwierig mit einem schwachen zweiten Quartal, doch neu gewonnenem Optimismus für den Rest des Geschäftsjahres. In den Führungsetagen von Evonik wird mit einem leichten Rückgang des Umsatzes gerechnet, der sich im Vorjahr noch bei einem Hoch von 13,5 Milliarden Euro befand.

Evonik: Zwischen Nachfrage-Boom und Preisverfall

Eines der Kernprodukte ist das hergestellte Tierfuttereiweiß, dessen hohe Nachfrage 2015 zu einem erfolgreichen Abschluss führte und die Kurse nach oben trieb.

Für das zweite Quartal wurde ein Umsatz von 3,26 Milliarden Euro verzeichnet und lag somit 7 Prozentpunkte unter den Quartalszahlen des vergangenen Jahres. Grund dieses Einbruchs scheinen die erheblich gesunkenen Preise bei Tierfuttereiweißen zu sein und ein Preisverfall beim Öl.

Das Ebitda ging um rund 11 Prozent auf 585 Millionen Euro zurück. Dieses durchaus schwierige Branchenumfeld macht dem Großkonzern seit geraumer Zeit zu schaffen.

Evonik Aktie: Analysten mit leichtem Optimismus?

Doch was sagen die Analysten? Trotz der gesunkenen Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr macht sich leichter Optimismus breit. Die Erwartungen im Vorfeld der Zahlenbekanntgabe waren deutlich düsterer. Es wurde mit einem schlechteren Abschneiden, einem größeren Umsatzeinbruch gerechnet.

Die Experten waren am Ende des Tages leicht positiv überrascht. Es wurde vielerorts mit einem höheren Minusgeschäft gerechnet. Dies spiegelte sich dann auch just im MDAX wider. Anleger waren erleichtert.

Nach der Aktien-Talfahrt, die seit Herbst 2015 ihren Lauf nahm, konnte Evonik in den letzten Monaten etwas an Boden gut machen, so erreichten die Wertpapiere im August 2016 den bisher höchsten Wert des Jahres. Ein Lichtblick in diesem doch recht durchwachsenen von äußeren Einflüssen geprägten Jahr.

Das Unternehmen ist seit 2008 an der Börse notiert. CEO ist der Duisburger Chemiker und Manager Klaus Engel.

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