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Qsc AG NA O.N.

  • 2,08
  • -0,02
  • -1,06 %
  • ISIN: DE0005137004
  • WKN: 513700
  • 1T
  • 1M
  • 3M
  • >6M
  • >1J
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Chart

Die QSC Aktie in der Langzeitbetrachtung

Die QSC AG hat als Muttergesellschaft eine Reihe 100 %-iger Töchter wie die Broadnet Services GmbH, die IP Partner AG oder die Info AG, um nur einige zu nennen. Die Firmengründer Bernd Schlobohm und Gerd Eickers halten Aktienpakete von jeweils ca. 10 %. Die restlichen Aktien befinden sich im Streubesitz. Seit 2004 ist QSC im TecDAX notiert.

Die Chart zeigt, dass die QSC Aktie wie viele Wertpapiere Anfang 2009 unter der Wirtschaftskrise zu leiden hatte. An ihrem Tiefpunkt war eine Aktie nur noch 0,36 Euro wert. 2011 konnte sich die Aktie zunächst um 511,11 % steigen und bei einem Wert von um die 2,20 Euro stabilisieren, fiel dann allerdings wieder.

 

 

Im Mai 2012 kündigte QSC ein Aktienrückkaufprogramm an. Man wolle bis Dezember Aktien von bis zu 10 % des Grundkapitals über die Börsen zurückkaufen. Den Grund kann man in der schlechten Performance der Aktie sehen. Das Ziel könnte eine Kursstabilisierung sein. Die leicht enttäuschenden Unternehmensergebnisse konnten den stark gefallenen Kurs wohl nicht stabilisieren. In der Folge des Aktienrückkaufs stieg der Kurs der QSC Papiere deutlich.

 

Firmengeschichte der QSC AG

Die QSC AG ist ein bundesweiter Anbieter von Produkten und Dienstleistungen aus dem Bereich der Telekommunikation mit Sitz in Köln. Der Firmenname steht für Quality Service Communications. QSC ist im Privat- sowie im Geschäftskundenbereich tätig und bietet Produkte rund um die Kommunikation über Breitbandnetze an. Die Gesellschaft hat sich besonders als integrierter ITK-Spezialist für Mittelständler hervorgetan. Die QSC AG verfügt über ein eigenes DSL-Netz und den Zugang zu einem Richtfunk-Netz.

Aktuell arbeitet das Unternehmen am Zugang zu einem hochmodernen Glasfaserkabelnetz. Mit gut 1.300 Mitarbeitern erzielte die QSC AG 2011 einen Jahresumsatz von 478 Millionen Euro und schüttete eine Dividende von acht Cent aus.

Die QSC wurde 1997 von Bernd Schlobohm und Gerd Eickers als GmbH gegründet. Zunächst war sie als Unternehmensberater für Fragen der Telekommunikation tätig. Ab 1999 konzentrierte sich die QSC allerdings zunehmend auf DSL-Produkte und änderte ihre Rechtsform in eine Aktiengesellschaft. Der Börsengang erfolgte im Jahr 2000 zeitgleich in Frankfurt am Neuen Markt und in New York. Am Nasdaq ist das Unternehmen seit 2002 allerdings nicht mehr gelistet.

Ins Endkundengeschäft stieg QSC 2001 mit der Übernahme des Providers Ginko ein. 2002 kaufte man sich dann beim Telekommunikationsanbieter Ventelo GmbH ein. Ab sofort war die QSC AG ein integriertes TK-Unternehmen. Nachdem das wenig rentable Privatkundengeschäft 2006 zunächst an die Q-DSL home GmbH ausgegliedert wurde, stellte man es im April 2009 ganz ein.

Im Bereich der Geschäftskunden trat die QSC AG zunächst als traditioneller Netzbetreiber auf. Nach 2008 wandelte sich das Unternehmen zunehmend zu einem Anbieter von integrierten Lösungen für Informationstechnologie und Telekommunikation. Dabei hat man heute speziell den Mittelstand im Blick. Seit der Übernahme der Nürnberger IP-Partner AG im Dezember 2010 bietet QSC auch Hosting Services an. Seit dem Jahr 2011 sind die Tätigkeiten des Unternehmens in die Sparten direkter Vertrieb, indirekter Vertrieb und Wiederverkäufer gegliedert.

Der aktuelle Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten der QSC AG ist eine Open-Access-Plattform, um die Versorgung mit schnellem Glasfaserkabel voranzutreiben. Man baue an der Festnetzverbindung der Zukunft, gab der Konzern diesbezüglich bekannt. In diesem Zuge übernahm QSC zuletzt die R-KOM Regensburger Telekommunikationsgesellschaft mbH & Co. KG, die in Ostbayern über ein hochmodernes Glasfasernetz verfügt. Bereits vorher hatte das Unternehmen Verträge mit NetColgone aus Köln, wilhelm.tel aus Norderstedt, der Leipziger HL komm und den Stadtwerken Herne über die Nutzung ihrer Glasfaser-Netze geschlossen.

 

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