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TUI Aktie : Regierung plant Reisesicherungsfonds

Stellen Sie sich vor, Sie liegen im Rahmen einer Pauschalreise entspannt am Strand und unterdessen geht Ihr Reiseveranstalter pleite. Davon wären nicht nur Sie, sondern vermutlich tausende weitere Urlauber betroffen. Was nun?

Darüber hat sich die Bundesregierung Gedanken gemacht und einen Referentenentwurf vorgelegt, der die Einrichtung eines Reisesicherungsfonds für Pauschalreisen vorsieht. Dieser soll bis Ende 2026 sukzessive aufgebaut werden und insgesamt 750 Millionen Euro umfassen.

Reisebranche in beispielloser Krise

Die Regierung reagiert damit auf Erfahrungen der letzten Jahre: 2019 und somit noch vor der Pandemie war der Reiseanbieter Thomas Cook in die Pleite geschlittert. Die bisher geltende Haftungsgrenze von 110 Millionen Euro hatte damals nicht ausgereicht, der Staat war kurzfristig mit Steuergeldern in die Bresche gesprungen.

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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