+++ Trading-Rekord 2024 +++ 42 Gewinn-Trades für bis zu 1,2 Mio. Euro Gewinn +++ ONLINE Live-Konferenz: 01.06.24, 11 Uhr +++

Aixtron-Aktie: Wann kommen die Aufholeffekte?

Aixtron-Aktie: Wann kommen die Aufholeffekte?
Dennis / stock.adobe.com
Inhaltsverzeichnis

Bei den Zahlen zum ersten Quartal 2023 musste Aixtron deutliche Umsatz- und Gewinnrückgänge verzeichnen – Grund dafür waren fehlende Exportlizenzen für Anlagen. Trotzdem hat das Unternehmen die Jahresziele bestätigt und sieht sich auf Wachstumskurs.

Die Aixtron-Aktie ist in den letzten Wochen zunächst erneut über die Marke von 30 Euro geklettert, bevor es zuletzt wieder rund 10 Prozent in den Keller ging. Das Unternehmen erwartet auch nach der starken Entwicklung des Auftragseingangs bald Aufholeffekte beim Umsatz. Auf lange Sicht hat die Aixtron-Aktie aus dem MDAX weiterhin Potenzial – wenngleich das Papier auch nicht mehr günstig ist.

Aixtron bestätigt Jahresprognose nach dem ersten Quartal

Für das Geschäftsjahr 2023 plant Aixtron einen Umsatz zwischen 580 und 640 Millionen Euro. Die EBIT-Marge soll zwischen 25 und 27 Prozent landen. Diese Prognose hat das Unternehmen nach den ersten drei Monaten des Jahres bestätigt – obwohl Aixtron bei Umsatz und Gewinn einen Rückgang vermelden musste.

Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres hat der Anlagenbauer für Halbleiter mit rund 77 Millionen Euro in Q1 von 2023 etwa 13 Prozent weniger erlöst. In den ersten drei Monaten hat Aixtron ein EBIT von 3,5 Millionen Euro erreicht (EBIT-Marge: 5 Prozent). Im Vorjahresquartal hatte das EBIT noch bei 14,2 Millionen Euro (EBIT-Marge: 16 Prozent) gelegen.

Ein Lichtblick bei den Quartalszahlen war der Auftragseingang: In Q1 betrug dieser fast 140 Millionen Euro und damit etwa 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Für das Gesamtjahr rechnet Aixtron mit einem Auftragseingang zwischen 600 und 680 Millionen Euro.

Aixtron-Aktie: Das ist kurzfristig und langfristig zu erwarten

Die schwachen Zahlen hat das Unternehmen mit fehlenden Lizenzen für Anlagen begründet. Einige Anlagen stehen zum Export bereit, dürfen jedoch aktuell wegen behördlichen Anordnungen noch nicht ausgeführt werden. Hier erhofft sich der Anlagenbauer für die Chip-Industrie einen starken Aufholeffekt in den kommenden Quartalen – die bestätigte ambitionierte Jahresprognose zeigt, dass Aixtron hier optimistisch ist.

Auf lange Sicht bleibt die Aixtron-Aktie trotz kurzfristiger Probleme und Schwankungen ein spannender Titel. Mit den effizienten Halbleitern auf Basis von Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) ist das MDAX-Unternehmen in einem wachsenden Markt weltweit stark positioniert. Was Langfrist-Anleger jedoch auch bedenken sollten: Mit einem KGV von mehr als 20 ist die Aixtron-Aktie aber auch kein Schnäppchen mehr.

Quelle: https://aktienscreener.com