Nicht ganz so positiv sieht es für den Russell 2000 aus, den international wichtigsten Index der Nebenwerte: Er befindet sich in einer leicht abwärts gerichteten Broadening-Formation.
Nebenwerte
Nicht ganz so positiv sieht es für den Russell 2000 aus, den international wichtigsten Index der Nebenwerte: Er befindet sich in einer leicht abwärts gerichteten Broadening-Formation.
Der Schweizer Hersteller von Sanitärtechnik Geberit verdient nach dem kleinen Gewinneinbruch im Jahr 2011 wieder mehr.
Der spanische Energiekonzern Iberdrola machte jüngst durch eine Insidertransaktion auf sich aufmerksam und das nur zwei Wochen nach Bekanntgabe der Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr.
Thema Delisting kleiner Nebenwerte. Im Dezember letzten Jahres traf es eine ganze Reihe, ich hatte berichtet. Ein Leser schrieb mir dazu: "Mir ging es ähnlich mit 900 Stück WKN A1JG5S (Petrolog Energy Inc.).
Beginnen wir die Woche einmal mit einem Blick über die Charts. Bei meiner üblichen Chartbeschau am Montag fielen mir heute wieder einmal Divergenzen auf, die ich Ihnen gern zeigen möchte.
Ein Teil der bekanntesten deutschen Nebenwerte findet sich im TecDax wieder. Hier kommen solide Unternehmensführung, Technologieführerschaft und Innovationskraft zusammen. Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten zu den TecDax-Werten.
Die größten deutschen Unternehmen unterhalb der Dax-Riesen sind im Mdax gelistet. Zählen diese zu den Nebenwerten? Wir denken schon, da viele von ihnen auch bei Privatanlegern ein Nischendasein führen. Sie allerdings sollten sich die wichtigsten Infos hierzu nicht entgehen lassen.
wie meist um den Monatswechsel herum, stehen in der kommenden Woche wichtige Daten auf der Agenda.
heute ist ein wichtiger Tag für die Börsen, denn die Hauptantriebsfeder der Rally der letzten Monate waren weder Unternehmensgewinne noch Konjunkturdaten (beide liefen nun wirklich nicht berauschend), sondern billiges Geld.
wie gestern angekündigt, präsentiere ich Ihnen heute ein Interview mit Till Kleinlein, Chefredakteur des neuen Instinkt Trader.
Die Art und Weise der Euro-Rettung hat zu starken Verunsicherungen geführt - vor allem bei ausländischen Investoren und Kapitalsammelstellen, die ihre Engagements in der Euro-Zone mehr und mehr in Frage stellen.
Wer sich schon längere Zeit mit der Geldanlage in Nebenwerten beschäftigt, weiß: Aktien aus der zweiten und dritten Reihe, aus dem MDAX und SDAX beispielsweise, bringen langfristig höhere Gewinne als der breite Markt mit den Blue Chips in den Leitindizes.
Sehen Sie sich einmal langfristige Studien dazu an: Einer Untersuchung in den USA zu Folge brachten Small Caps in den 75 Jahren zwischen 1925 und 1999 eine durchschnittliche Jahresperformance von 12,7 Prozent. Die großen Standardwerte aus der ersten Reihe brachten dagegen nur einen jährlichen Zugewinn von 11,0 Prozent.
Sie sagen jetzt vielleicht: Ja, aber 1,7 Prozent Unterschied pro Jahr – das ist nicht sonderlich überzeugend! Wer kurzfristig denkt, mag auf den ersten oberflächlichen Blick wohl Recht haben. Aber kurzfristig denken ist nichts für Börsianer! Tatsächlich sind Aktien für den Vermögensaufbau nämlich nur sinnvoll, wenn man mittel- oder noch besser langfristig agiert.
Eine einfache Rechnung zeigt uns, wie sich der oben genannte Performance-Unterschied im Wertpapier-Bereich zwischen Nebenwerten und Blue Chips im Laufe der Zeit auswirkt.
Das wird aus einem Startkapital von 10.000 Euro, bei einer jährlichen Performance von:
| 11% | 12,7% | |
| 5 Jahre | 16.851 € | 18.181 € |
| 10 Hahre | 28.394 € | 33.055 € |
| 15 Jahre | 47.846 € | 60.089 € |
| 20 Jahre | 80.623 € | 109.264 € |
Angenommen Sie starten mit einem Anfangskapital von 10.000 Euro. Bei 11,0 Prozent Rendite pro Jahr wurde aus Ihrem Geld in 20 Jahren ein Vermögen von 80.623 Euro. Sehen Sie sich aber nun die Entwicklung bei einer jährlichen Rendite von 12,7 Prozent an. Aus 10.000 Euro werden dabei nicht 80.000 Euro sondern satte 109.264 Euro. Sie haben mit Small Caps also in 20 Jahren 50 Prozent mehr verdient als mit den Schwergewichten in den Leitindizes. Und das bei einem jährlichen Renditeunterschied von „nur“ 1,7 Prozent.
Wie sieht die Entwicklung nun in Deutschland aus? Nehmen wir einfach den Zeitraum der letzten 8 Jahre. Seit September 1999 kletterten die Index-Mitglieder im MDAX um rund 160 Prozent. Im SDAX ging es ziemlich genau 100 Prozent nach oben – also eine Verdoppelung. Die Dickschiffe im DAX kommen dagegen nur auf eine Performance von 40 Prozent.
Die Aktien der zweiten Reihe im MDAX brachten den Anlegern somit in nur 8 Jahren den vierfachen Gewinn! Hinzu kommt der Faktor Dividenden: Wenn Sie auf Firmen setzen, die eine nachhaltig hohe Ausschüttung bieten, können Sie im Durchschnitt noch mehr Geld verdienen.
Auch das ist statistisch bewiesen. Dennoch werden Dividenden von vielen Anlegern völlig vernachlässigt. Sehen Sie sich einmal die Performance im MDAX an. 160 Prozent Plus in 8 Jahren brachte der Performance-Index, in dem die ausgezahlten Dividenden berücksichtigt werden. Vergleichen Sie nun mit dem Kursindex, der die Ausschüttungen nicht mitrechnet:
Dieser MDAX-Kursindex kletterte in den letzten 8 Jahren „nur“ um 100 Prozent. Dividenden brachten damit in 8 Jahren 60 Prozent extra Gewinn! Das sollten Sie bei Ihren Finanzen nie vergessen! Denn die Bewertung der Indizes kommt zu der eindrucksvollen Beurteilung: Seriöse Nebenwerte bringen höhere Gewinne als Blue Chips.