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Infineon: Prognose angehoben, Aktie sackt ab. Jetzt +60% Kurspotenzial

Inhaltsverzeichnis

Der deutsche Chip-Hersteller Infineon ist dank einer hohen Nachfrage und eines schwachen Euros zuversichtlich und hebt die Prognose für das Gesamtjahr an. Wenig dankbar sind aber die Anleger, denn sie schicken die Aktie auf Talfahrt.

Nachfrage übersteigt das Angebot

„Die Versorgung mit Halbleitern bleibt für viele Branchen der Knackpunkt“, sagte der neue Konzernchef Jochen Hanebeck bei der Präsentation der neuen Zahlen. „Die Nachfrage übersteigt das Angebot weiterhin deutlich, und das wird in den nächsten Quartalen so bleiben

Nach Kursverdreifachung jetzt ein Verlust von -41%

Der kurzfristige Chart von Infineon sieht katastrophal aus. Die deutsche Chip-Aktie ist vom Dezember-Hoch bei über 43 € über -41% in den Keller gerauscht – und damit hat damit die schlechteste Performance im DAX hingelegt. Auf Sicht von 5 Jahren ist der Aufwärtstrend ebenfalls gebrochen. Wobei man fairerweise auch sagen muss, dass Infineon vom Pandemie-Tief im März 2020 in der Spitze mehr als verdreifacht.

Jetzt nur noch KGV von 15

Die aktuelle heftige Korrektur führt auch, dass die teilweise hohe Bewertung jetzt wieder auf ein moderates Niveau zurückgeführt wird. Auf Basis der Gewinnschätzung für 2023 wird Infineon nur noch mit einem KGV von 15 bewertet. In der Spitze lag das KGV im letzten Jahr bei fast 50.

Fazit: Zwei heute zeitgleich veröffentlichte Analysten-Einschätzungen lassen aufhorchen. Die Privatbank Berenberg stuft Infineon als Kauf ein mit einem Kursziel von 48 €. Das Analysehaus Jefferies erkennt in dem deutschen Unternehmen aber nur einen Underperformer und nennt ein Kursziel von 26 €. 19 von 24 wollen aber insgesamt kaufen bzw. aufstocken. Das durchschnittliche Kursziel liegt immerhin bei 42 €, also über 60% über dem aktuellen Kurs.