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Deutsche Einzelhandelsumsätze sinken um 8,8%! So stark wie nie zuvor

Inhaltsverzeichnis

Viele glauben immer noch, dass Deutschland der Rezession entgeht und die schlechte Phase in der Wirtschaft und an den Aktienmärkten bald ein Ende finden wird. Leider sprechen die aktuellen Zahlen eine ganz andere Sprache.

Einzelhandelsumsätze so schlecht wie nie

So veröffentlichte beispielsweise das Statistische Bundesamt (Destatis) diese Woche die Einzelhandelsumsätze für den Juni 2022 in Deutschland. Demnach sind die Umsätze im Einzelhandel mit minus 8,8% im Vergleich zum Vorjahresmonat so stark gesunken wie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1994 nicht mehr. Sehen Sie selbst:

Umsatz des Einzelhandels Januar 2017 bis Juni 2022

Stärkster Einbruch seit 1994: Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2021 verzeichnete der Einzelhandel im Juni 2022 ein Umsatzminus von real 8,8 %. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Deutschlands Zukunft steht in den Zahlen!

An dieser Grafik zeigt sich das wahre Ausmaß der wirtschaftlichen Herausforderungen für Deutschland! Immerhin gehören wir zu einer der größten Volkswirtschaften der Eurozone.

Doch damit nicht genug, denn schon letzte Woche Freitag wurde berichtet, dass das deutsche Wirtschaftswachstum zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal stagniert hat.

Sie erkennen es selbst, Deutschlands Abschwung ist nicht mehr aufzuhalten!

Spätestens im Herbst werden wir sehen wie negativ sich der russische Einmarsch in der Ukraine auf die Energiemärkte und auf das Vertrauen der Verbraucher auswirken wird.

Auch der vielbeachtete Einkaufsmanagerindiz für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone, der ebenfalls diesen Montag veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Industrietätigkeit in der gesamten Eurozone bereits abnimmt. Er fiel im Juli auf ein 25-Monats-Tief von 49,8 gegenüber 52,1 im Juni.

Damit fiel der S&P Global PMI für das deutsche verarbeitende Gewerbe zum ersten Mal seit zwei Jahren unter die wichtige Marke von 50, was ebenfalls für einen Abschwung spricht.

Auftragseingänge in Eurozone weiter rückläufig

In der gesamten Region gingen die Auftragseingänge zurück – ein Zeichen dafür, dass die Bedingungen auch in den kommenden Monaten schwierig bleiben dürften.

Das größte Risiko für Deutschland besteht sicherlich darin, dass sich die Spannungen mit Moskau verschärfen und Russland die Gaslieferungen in die EU komplett einstellt.

Nach Ansicht von Wirtschaftsexperten würde dies eine schwere Rezession in der gesamten Europäischen Union auslösen. All diese Zahlen bedeuten nur eins:

Die Krise ist noch nicht vorbei! Sie hat gerade erst begonnen!

Ziehen Sie sich warm an für den kalten Herbst und den eisigen Winter. Noch haben Sie Zeit!