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Air Berlin Plc EO -,25

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Die Air Berlin Aktie in der Langzeitbetrachtung

Nach dem Börsengang erfuhr die Air Berlin Aktie zunächst einen Aufschwung mit Höchstkursen um 18 Euro. Bereits im Jahr 2009 brachen die Kurse der Air Berlin Aktie drastisch ein.

Air Berlin Aktie − Miteigentum an erfolgreicher Fluggesellschaft

Wenn man sich vorstellen kann, Miteigentümer einer international tätigen Fluggesellschaft zu sein, dann ist die Air Berlin Aktie eine interessante Option. Air Berlin ist die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft und zählt zu den zehn größten Fluggesellschaften in Europa. Als Inhaber der Air Berlin Aktie sind Sie Miteigentümer von mehr als 130 Flugzeugen der Marken Airbus, Bombardier, Embraer und Boeing.

Air Berlin gehört zu den sichersten Fluggesellschaften, denn bisher verzeichnete das Unternehmen weder Unfälle mit Todesfolge noch Flugzeugverluste. Außerdem sind Sie mit dem Kauf der Air Berlin Aktie automatisch an weiteren Fluggesellschaften beteiligt, die der Air Berlin Group angehören. Dazu zählen die österreichische NIKI Air sowie die schweizer Belair. Der Air Berlin Group gehört das eigene Technik-Unternehmen Airberlin Technik GmbH an sowie die Air Berlin Flightschool.

Regelmäßig fliegt das Unternehmen mehr als 160 Ziele weltweit an. Unter anderem bietet Air Berlin täglich Nonstop-Flüge von Berlin nach Budapest und Abu Dhabi sowie mehrmals wöchentlich von Düsseldorf nach Las Vegas und New York. Neben deutschen Flughäfen zählt Palma de Mallorca zu den Hauptzielen der Fluggesellschaft.

Air Berlin Aktie − die Entwicklung einer modernen Fluggesellschaft

Trotz ihres deutschen Namens wurde die Fluggesellschaft 1978in den USA gegründet, denn sie sollte auch die Flughäfen in Berlin anfliegen. Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands war das jedoch nur Fluggesellschaften der Siegermächte erlaubt.

Gründer war der US-Amerikaner Kim Lundgren; der Firmensitz von Air Berlin befand sich zunächst in Miami. Nach der deutschen Wiedervereinigung erhielt das Unternehmen 1991 seinen offiziellen Standort in Berlin und firmierte in Air Berlin GmbH & Co. Luftverkehrs KG um. Geschäftsführer wurde der deutsche Kaufmann Joachim Hunold.

Er trug entscheidend zur Umstrukturierung des Unternehmens bei, sodass Air Berlin heute die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands mit internationalem Linienflugnetz ist. Am 1. Januar 2006 wurde das Unternehmen in eine PLC, eine Aktiengesellschaft nach britischem Recht, umgewandelt.

Zum Börsengang der Air Berlin Aktie kam es im Mai 2006. Das Unternehmen übernahm Teile des österreichischen Unternehmens NIKI Air, die deutsche Fluggesellschaft dba und später das Charterflugunternehmen LTU. Um das Fluggeschäft von schweizer Flughäfen zu intensivieren, beteiligte sich Air Berlin 2007 an Belair Airlines.

Die Air Berlin Aktie reagierte positiv. Gemeinsam mit L’TUR gründete Air Berlin 2008 die gemeinsame Online-Reiseplattform Binoli. Eine enge Allianz zwischen TUI und Air Berlin führte 2008 zu gegenseitigen Beteiligungen. In Kooperationen und Codesharing-Abkommen arbeitet Air Berlin mit zahlreichen internationalen Fluggesellschaften zusammen.

Da Air Berlin seit 2011 durch anhaltende Verluste belastet ist, führte das inzwischen unter neuer Geschäftsführung durch Wolfgang Prock-Schauer stehende Unternehmen verschiedene Maßnahmen zur Effizienzverbesserung ein. Unter anderem werden kleine Regionalflughäfen nicht mehr angeflogen, der Anteil der arabischen Fluggesellschaft Etihad Airways an Air Berlin wurde auf 29,12 Prozent erhöht und die Flotte von ursprünglich 162 Flugzeugen verkleinert.

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